Zweikampf: In der Vorrunde trafen Oliver Werner (l.) vom UFC Paderborn und Eduard Bosler (r.) vom FC Hövelriege aufeinander. Der UFC holte letztendlich den vierten Platz. Der C-Ligist Hövelriege kam nicht über die Vorrunde hinaus. - © Schlichting
Zweikampf: In der Vorrunde trafen Oliver Werner (l.) vom UFC Paderborn und Eduard Bosler (r.) vom FC Hövelriege aufeinander. Der UFC holte letztendlich den vierten Platz. Der C-Ligist Hövelriege kam nicht über die Vorrunde hinaus. | © Schlichting

Hövelhof Schloß Holte verhindert Hövelhofer Hattrick

Hallenfußball: Der zuletzt zweifache Sennecup-Sieger aus Hövelhof verliert das Finale im Neunmeterschießen mit 2:3. Thieschnieder treffsicherster Schütze. Rogalla bester Torwart. Kranzioch bester Spieler

Manuel Schlichting

Hövelhof. Fußball-Landesligist Hövelhofer SV ist in der Halle doch noch zu schlagen - und das ausgerechnet im Neunmeterschießen. Erwiesen sich die Kicker aus der Sennegemeinde beim Silvestercup noch als absolute Spezialisten in der "Elferlotterie", fand diese Serie beim 24. Senne-Cup des SJC Hövelriege ein jähes Ende. Nach einem zunächst torlosen Finalspiel gegen den VfB Schloß Holte zog der kleine HSV im Neunmeterschießen mit 2:3 den Kürzeren. Ausgerechnet Maximilian Kaspar scheiterte mit dem entscheidenden Schuss an VfB-Schlussmann Marcel Rogalla. Im Halbfinale hatte er den entscheidenden letzten Versuch noch sicher verwandelt und den HSV ins Finale geführt. Gegen die Futsal-Mannschaft UFC Paderborn hatte sich der Landesligist ins Endspiel gekämpft. Den 0:2-Rückstand durch Lars Bornefeld und einem Eigentor egalisierten Tim Dirkes und Sebastian Laigle. Im Anschluss feierte der HSV nach dem gewonnenen Neunmeterschießen den Finaleinzug. Dort konnte der HSV den Titel-Hattrick allerdings nicht perfekt machen. Schließlich hatte er in den beiden Vorjahren den großen Wanderpokal gewonnen und durfte anschließend im SJC-Sportheim jeweils einen Mannschaftsabend im Wert von 500 Euro genießen. Im Jahr 2016 sind nun die Kicker vom VfB Schloß Holte an der Reihe. Und das zum ersten Mal in der Senne-Cup-Geschichte. Der VfB schaltete zuvor den SC Grün-Weiß Espeln im zweiten Semifinale mit 3:2 aus. Der SCE sicherte sich aber immerhin den dritten Rang, weil der UFC Paderborn klar mit 7:1 geschlagen wurde. In diesem Spiel erzielte Nico Thieschnieder - im letzten Jahr noch bester Spieler des Turniers - vier Treffer und holte sich mit insgesamt neun Toren zugleich die Torjägerkanone des Turniers. In der Vorrunde hatte Hövelhofs Marcel Kranzioch insgesamt sieben Treffer geschossen. In den Finalpartien kam jedoch kein weiteres Tor mehr hinzu. Mit dieser Bilanz war er am Ende nur zweitbester Schütze. Dennoch ging er nicht ganz leer aus, weil er stattdessen als bester Spieler ausgezeichnet wurde. Den Preis als bester Torwart erhielt Marcel Rogalla vom Turniersieger. Nicht nur Gewinner VfB Schloß Holte durfte sich über einen Sachpreis freuen, sondern auch die drei restlichen Halbfinalisten. Der HSV gewann einen Gutschein im Wert von 300 Euro fürs Déjà-Vu.. 200 Euro darf der SC Grün-Weiß Espeln dort verzehren. Das passt umso besser, richtet der SCE doch am kommenden Freitag und Samstag die dritte Auflage des Déjà-Vu-Nightcups aus, an dem auch der HSV teilnehmen wird. Und auch der UFC Paderborn ging nicht leer aus. Das Team gewann einen Mannschaftsabend im Wert von 150 Euro im Wok&Sushi in Stukenbrock. Die drei Preisträger der Einzelkategorien erhielten Gutscheine im Wert von jeweils 25 Euro.

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