Gesetzt: Linksaußen Jens Bechtloff (l.) muss durchspielen, da Tim Remer verletzt ist. - © Oliver Krato
Gesetzt: Linksaußen Jens Bechtloff (l.) muss durchspielen, da Tim Remer verletzt ist. | © Oliver Krato

Lübbecke Das erste von 14 Endspielen für den TuS N-Lübbecke

TuS N-Lübbecke möchte gegen die TSV Hannover-Burgdorf einen guten Start in den zweiten Saisonteil hinlegen

Rainer Placke

Lübbecke. "Wir wollen alles unternehmen, um einen guten Start in den zweiten Saisonteil auf das Parkett zu bekommen". Goran Perkovac, seit Ende Dezember Trainer des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, weiß um die Bedeutung der Begegnung gegen die TSV Hannover-Burgdorf, die am Samstagabend um 19 Uhr in der Lübbecker Kreissporthalle angepfiffen wird. Will der bislang sieglose Vorletzte eine Aufholjagd im Kampf gegen den drohenden Abstieg starten, zählt nur ein Heimsieg. Der Kroate hatte den Donnerstag und Freitag, um mit fast allen Spielern des Kaders die konkrete Vorbereitung auf die TSV Hannover-Burgdorf zu bestreiten. Und es gibt dabei noch einige Fragezeichen, was die Lübbecker Formation betrifft. Gabor Langhans laboriert nach wie vor an der Knorpelstauchung im Knie, er droht auszufallen. Sollte der Linkshänder tatsächlich nicht spielen können, käme der zuletzt verpflichtete Schwede Pontus Zetterman sofort zu seinem Einstand in der Handball-Bundesliga. Bei den beiden Außen Ramon Tauabo und Tim Remer ist ein Einsatz nahezu ausgeschlossen - folglich werden Bobby Schagen und Jens Bechtloff die Lübbecker Flügelzange bilden. "Entscheidend wird es sein, dass wir mit einer tollen kämpferischen Einstellung, hoher Aggressivität und Entschlossenheit die Aufgabe angehen. Wir wollen unbedingt gewinnen", sagt Goran Perkovac, der große Hoffnungen in die Neuzugänge setzt. "Piotr Grabarczyk, Nikola Majnolovic, Tom Wetzel und Pontus Zetterman haben viel Qualität. Drei von ihnen kennen die Handball-Bundesliga und wissen, was zu tun ist", so Perkovac, der in der wahrscheinlichen 6:0-Deckungsformation dem Duo Grabarczyk/Majnolovic das Vertrauen schenken wird. Der Serbe Nikola Majnolovic konnte zu Beginn der Woche in Belgrad seine Visa-Angelegenheiten klären, so dass seine Arbeitserlaubnis vorliegt und er gegen Hannover mitwirken kann. Gerade auf den 34-jährigen Routinier fokussieren sich viele Lübbecker Hoffnungen, in den kommenden Wochen die Wende zum Guten schaffen zu können - bereits am kommenden Samstag, 20. Februar, steht das nächste Weg weisende Heimspiel gegen die HBW Balingen-Weilstetten auf dem Programm. "Wir können uns mit einem Sieg wieder ins Rennen bringen", sagt Goran Perkovac zu der unverändert kritischen Lübbecker Lage vor dem zweiten Saisonteil, wobei er natürlich auf den ersten doppelten Punktgewinn und einen echten Neustart der Saison hofft. Die TSV Hannover-Burgdorf bezeichnet der Lübbecker Trainer als "starken Gegner mit einer sehr guten Besetzung". "Aber man kann sie schlagen", ergänzt Perkovac. Im Hinspiel (da saß Zlatko Feric noch auf der Bank) gab es eine knappe Ein-Tor-Niederlage. Der inzwischen wieder auf seinen Posten als Teammanager zurückgekehrte Kroate sieht die Begegnung gegen Hannover-Burgdorf als "Riesenchance, etwas Besonders zu leisten" . "Durch die Neuzugänge hat es einen Schub gegeben. Jetzt geht es für die Mannschaft darum, sich selbst zu belohnen", sagt Feric.

realisiert durch evolver group