Ein Küsschen für den Cup: Angelique Kerber hat bei den Australien Open für den ersten deutschen Grand-Slam-Erfolg seit 1999 gesorgt. Das hat auch an der Basis für Begeisterung gesorgt. - © Imago
Ein Küsschen für den Cup: Angelique Kerber hat bei den Australien Open für den ersten deutschen Grand-Slam-Erfolg seit 1999 gesorgt. Das hat auch an der Basis für Begeisterung gesorgt. | © Imago

Lübbecke Grand-Slam-Erfolg lässt Vereine auf den "Kerber-Kick" hoffen

Christina Henke und Markus Buchta glauben nicht an einen Hype, Bojan Molicnik möchte das Sprungbrett nutzen

Lübbecke. Der Becker-Boom war gestern, die Generation-Graf ist ebenfalls in die Jahre gekommen, jetzt hofft Tennis-Deutschland auf den Kerber-Kick. Der Triumph der Kielerin bei den Australien Open hat auch im Lübbecker Land für Freude und Begeisterung gesorgt - Balsam für die Seele einer Sportart, die an der Basis mit Mitgliederschwund, Nachwuchssorgen und fehlenden Vorbildern zu kämpfen hat. Bleibt die Frage: Können die Vereine von diesem Erfolg nachhaltig profitieren? "Uns konnte nichts besseres passieren", ist Anke Kükelhan überzeugt. Die Vorsitzende des TV Rahden hatte die Erfolgsgeschichte um Angelique Kerber eigens in ihre Rede bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag eingebaut. "Da waren die meisten noch skeptisch gewesen, nur unser zweiter Vorsitzender Bert Honsel hat fest an ihren Endspielsieg geglaubt", erzählt Kükelhan...

realisiert durch evolver group