Bad Oeynhausen Julius Eckert bleibt

FUSSBALL-LANDESLIGA: Gute Nachricht für den FC Bad Oeynhausen

Jürgen Krüger

Bad Oeynhausen (jk). Während Fußball-Landesligist FC Bad Oeynhausen in der dunkelsten Zeit der Vereinsgeschichte um den Klassenerhalt kämpft, zündet Julius Eckert ein kleines Licht an: der 22-Jährige wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Kurstädter tragen. Das teilte FCO-Trainer Holm Windmann am Freitag mit. „Ich freue mich natürlich sehr über diese Entscheidung. Ich habe immer versucht, Julius das Gefühl zu geben, dass er eine ganz wichtige Stütze der Mannschaft ist“, sagt Windmann. Trotz einiger Verletzungsphasen biss der offensive Mittelfeldspieler immer wieder auf die Zähne und stellte sich in den Dienst der vom Abstieg bedrohten Mannschaft. Beim 4:3-Sieg zuletzt gegen Suryoye Paderborn machte Eckert zwar kein Tor, aber er sorgte mit seinen schnellen Aktionen für permanente Unruhe bei den Gästen. Der Heimsieg gegen Paderborn ist nun schon der zweite Sieg in Folge für den FC Bad Oeynhausen. Es sind aber immer noch sechs Punkte Abstand, die dem FCO bis zum ersten Nichtabstiegsplatz fehlen. Dazu kommt ein unterirdisches Torverhältnis von 32:60 (-28), was bedeutet, dass den Kurstädtern Punktgleichheit mit dem derzeit Viertletzten FC Rot-Weiß Kirchlengern nicht reichen würde. In Spielklassen über die Kreise hinaus zählt nämlich nicht der direkte Vergleich, sondern das Torverhältnis bei Punktgleichheit, wie Staffelleiter Friedhelm Spey sagt. Siege müssen es sein Gegenüber Kirchlengern (29 Punkte, 33:48 Tore) hat der FCO (23 Punkte) die Chance, den wahrscheinlichen Abstieg weiter hinauszuzögern. Siege in den drei verbleibenden Spielen müssen ohnehin her, wenn die Kurstädter den theoretisch noch möglichen Klassenerhalt praktisch verwirklichen wollen. Bereits bei einem Unentschieden in Kirchlengern wären alle Messen gelesen und der FCO wäre abgestiegen. Nur ein „Dreier“ hält die Windmann-Truppe im Rennen. Das weiß der Trainer natürlich und hofft, dass seine Mannschaft den Schwung der vergangenen Wochen und das frisch getankte Selbstvertrauen in Kirchlengern auf den Sportplatz „An der Else“ zaubert. Ohne Müller und Sahitaj Nicht mitspielen werden der beruflich verhinderte Marco Müller sowie Betim Sahitaj, der an einer schmerzhaften Nagelbettentzündung laboriert.

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