Starke Leistungen zeigten (v.l) Martin Schoppmeier, Michael Amstutz, Johannes Niemann, Christian Gemke und Mathias Nahen. - © FOTO: INGE STEGNJAJIC
Starke Leistungen zeigten (v.l) Martin Schoppmeier, Michael Amstutz, Johannes Niemann, Christian Gemke und Mathias Nahen. | © FOTO: INGE STEGNJAJIC

Herbstlauf in Ovenhausen

Leichtathletik: 160 Teilnehmer starten in fünf Disziplinen

VON INGE STEGNJAJIC

Kreis Höxter. Das Wetter war gut, optimale Bedingungen für die vielen Läufer, die beim 35. Herbstlauf in Ovenhausen dabei waren. Aber auch viele Zuschauer waren gekommen um die Aktiven mit viel Beifall zu unterstützen. "Das Wetter spielt für Läufer keine Rolle, die laufen bei jedem Wetter", sagte Hauptorganisator Stefan Risse schmunzelnd und fügte hinzu: "Ich freue mich natürlich über die gute Beteiligung, aber auch über die 35 Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben."

Auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Einerseits konnten sie sich bei den verschiedenen Läufen beweisen aber auch die Hüpfburg brachte allen Spaß und sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam. "Das war eine sehr gute Idee. Meine Frau läuft mit und meine Kinder fühlen sich in der Hüpfburg wohl", freut sich Josef Koch aus Peckelsheim.

Vor 35 Jahren hatte Willi Weber mit seinem Team den ersten Herbstlauf in Ovenhausen ins Leben gerufen. Dieses Mal verfolgte der 74-Jährige als Zuschauer den Lauf und freute sich über die vielen aktiven Kinder vom TuS Ovenhausen unter denen auch sein Enkel war. Das Ehepaar Risse gehört heute wie vor 35 Jahren dem Organisationsteam an. Während Josef Risse gewissenhaft die Zeit nahm, notierte Christa Risse die Startnummern beim Zieleinlauf. Immer wieder freute sie sich, wenn Ovenhäuser Kinder das Ziel erreichten und lobte sie. "Da hat sich doch jemand zwischen die Zwillinge gedrängt", rief sie überrascht, als sich ihre Enkelkinder dem Ziel näherten.

Die schnellste Zeit über 4500 m lief Thorsten Krüger (DIE LUSCHEN) in 15:55. Die schnellste Dame (W40) über 4500 war Sabine Brüggemann aus Lage in 25:42. Beim 10.000m-Lauf waren wie gewohnt die besten Läufer des Kreises da, die sich seit Jahren immer wieder gut in Szene setzen. Michael Amstutz (37:56) gratulierte dem Vinsebecker Christian Gemke (34:52), Mathias Nahen (35:01) und Johannes Niemann im Ziel zu ihren Platzierungen und meinte scherzhaft: "Wäret ihr zu Hause geblieben, hätte ich gewonnen." Der Bremerberger Martin Schoppmeier, der die Strecke oft läuft und gut kennt, lobte Michael Amstutz: "Der ist immer noch gut. Bergauf bin ich besser, aber bergrunter ist er schneller und macht dann immer wieder Sekunden gut." Der Sommerseller Johannes Niemann war mit seiner Zeit zufrieden: "Ich bin gestern in Brakelsiek gelaufen und deshalb heute nicht ganz so schnell." Sieger waren sie alle, denn es war bewundernswert, wie alle die Strecke meisterten. So gab es auch für die Letzten Beifall.

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