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Brakel gewinnt Kreisstandarte

REITEN: Turnier der RSG Eggeland Alhausen mit vielen Prüfungen

VON SABINE HEINEMANN
26.06.2012 | Stand 25.06.2012, 19:39 Uhr
Anncatrin Redder war am Wochenende oft auf dem Siegertreppchen anzutreffen. Mit ihrem Pferd Fortunate Girl ritt sie im M*-Stechparcours des Sparkassen-Cups die zweitschnellste, fehlerfreie Runde.
Anncatrin Redder war am Wochenende oft auf dem Siegertreppchen anzutreffen. Mit ihrem Pferd Fortunate Girl ritt sie im M*-Stechparcours des Sparkassen-Cups die zweitschnellste, fehlerfreie Runde.

Alhausen. Es ging um viel. Am Turnierwochenende der RSG Eggeland/Alhausen wurden 30 Prüfungen gestartet. Besondere Highlights waren die Vergabe der Kreisstandarte und die Qualifikation zum Sparkassen-Cup 2012.

Drei Mannschaften waren im Wettbewerb um die Kreisstandarte angetreten. Eine Mannschaft vom gastgebenden Verein RSG Eggeland/Alhausen mit der Mannschaftsführerin Sandra Redder, eine vom Reitverein Corveyer Land Höxter mit Mannschaftsführerin Heidi Hecker und eine vom Reiterverein Nethegau Brakel mit Mannschaftsführer Eike Heise. Sie mussten sich in drei Prüfungen bewähren: Nämlich eine Dressurprüfung der Klasse A, eine Dressurkür, ebenfalls auf A-Niveau und eine Stilspringprüfung der Klasse A.

Die Mannschaft aus Brakel siegte in allen drei Disziplinen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 66,9 platzierten sich Claudia Breker, Alina Kühlert, Tanja Münstermann, Ricarda Stolte, Melissa Rehermann, Lorraine Sagel, Sandra Weber und Eike Heise, vor der Mannschaft aus Alhausen. Die Mannschaft der RSG, bestehend aus Rebecca Ohm, Christina Ridder, Alina Härtel, Janina Brinkmöller, Manuela Mertens, Tyra-Anastasia Kukuk, Josée Reitemeyer und Sandra Redder, erreichte eine Gesamtpunktzahl von 62,4 und damit Platz zwei. Höxter belegte den dritten Platz mit 60,6 Punkten. Als Mannschaft für Höxter traten Helena Lindhorst, Juliane Baumgardt, Anna Kröger, Anna-Lena Sporleder, Saskia Söhngen, Nele Berg, Lea-Marie Göllner mit Heidi Hecker an. Die Übergabe der Medaillen, Schleifen und Scherpen wurde von dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Herrmann vorgenommen.

Besonders spannend wurde es bei der letzten Prüfung des Turnierwochenendes. Das M*-Springen mit Stechen für dien Sparkassen Cup 2012 war, wie gewohnt, gut besetzt. Aber das Wetter spielte nicht mit, das sich bis zum Sonntag Mittag super gehalten hatte. Ein ordentlicher Landregen hatte eingesetzt. Dessen ungeachtet, gingen 21 Paare an den Start, um den Sieg zu erringen. Der Parcours, aufgebaut von Parcourschef Christian Wiegand, war machbar.

Sieben Paare blieben im ersten Umlauf fehlerfrei und qualifizierten sich damit für das Stechen. Darunter Lokalmatadorin Anncatrin Redder mit zwei Pferden. Auch die spätere Siegerin Sophia Haschlar vom RFV Rosenthal-Willershausen, qualifizierte sich mit zwei Pferden für den Stechparcours. Vorlegen musste Anncatrin Redder. Sie ging mit Pearly Spencer als erste an den Start. Couragiert legten die beiden auf dem nassen Boden eine schnelle, fehlerfreie Runde hin. 48,8 Sekunden galt es für die Nachfolger zu unterbieten.

Sophia Haschlar gelang das mit ihrem Pferd Ernie. Die beiden brauchten nur 46,21 Sekunden und setzten sich damit an die Spitze. Mit Fortunate Girl hatte die 15-jährige Lokalmatadorin noch einmal die Chance zum Kontern. Bei diesem Umlauf blieb die junge Amazone ebenfalls fehlerfrei, konnte sich in der Zeit allerdings nur um etwa 1,5 Sekunden verbessern und landete mit 47,14 Sekunden auf Rang zwei. Sophia Haschlar kam erneut mit Frisbee in den Parcours und konnte sich nur noch

selbst von Platz eins verdrängen. Mit diesem Pferd musste sie aber einen Abwurf hinnehmen. Am Ende siegte sie vor Anncatrin Redder auf Platz zwei und drei. Platz vier sicherte sich Clemens Gockeln vom Reiterverein Nethegau Brakel mit Livius. Vereinskollegin Ina Pichel belegte mit Quidam den sechsten Platz, hinter Sophia Haschlar auf Platz fünf.

"Ich freue mich sehr. Ernie spielt immer super mit und hat das gut gemacht. Ich hatte auch etwas Glück, denn am Anfang war der Boden noch nicht so weich", meinte die Siegerin. Die Zweit- und Drittplatzierte hatte dagegen mit dem Boden keine Schwierigkeiten: "Ich bin sehr zufrieden. Der Boden war auch gut, mit Stollen hatten die Pferde keine Probleme", sagte Anncatrin Redder. Clemens Gockeln hatte beim letzten Umlauf ein anderes Hindernis: "Insgesamt lief es nicht ganz rund. Dann hat mein Pferd beim zweiten Sprung auch noch ein Eisen verloren. Das war bei diesem Untergrund natürlich nicht so gut", erklärte der Viertplatzierte.

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