Ins Leere laufen lassen: Wesers Stürmer Viktor Schmidt setzt in dieser Szene Heides Nick Cannon auf den Boden, exemplarisch für das komplette Spiel. - © Lars Lange
Ins Leere laufen lassen: Wesers Stürmer Viktor Schmidt setzt in dieser Szene Heides Nick Cannon auf den Boden, exemplarisch für das komplette Spiel. | © Lars Lange

Beverungen In den richtigen Momenten das Glück gehabt

Fußball: Nach zwei Heimniederlagen in Folge zeigt der Bezirksligist FC Blau-Weiß Weser wieder ansteigende Form und feiert gegen den SV Heide einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf

Aufatmen beim FC Blau-Weiß Weser. Die abstiegsbedrohte Elf von Trainer Dennis Hustadt fuhr am Ostermontag einen wichtigen Dreier in der Fußball-Bezirksliga gegen den SV Heide-Paderborn ein. In einer ausgeglichenen Partie präsentierte sich der FC bissiger und schlug in den richtigen Momenten zu. „Wenn man in Erkeln nach einem Rückstand zwei Tage zuvor noch mit 5:2 gewinnt, dann nimmst du dieses Pokalspiel nicht als Belastung wahr, sondern als Zeichen, dass es aufwärts geht. Wir haben die Müdigkeit heute kaum gespürt und dazu besaßen wir in einem ausgeglichenen Spiel in den richtigen Momenten das Glück, das uns in den letzten Wochen so oft fehlte", erklärte ein erleichterter und für die nächsten Spiele zuversichtlicher Spielertrainer Dennis Hustadt. Der Übungsleiter spielt mit seiner Aussage beispielsweise gleich auf die ersten sechs Minuten der Begegnung an, als die Partie einen komplett gegensätzlichen Verlauf hätte nehmen können. Nach einem langen Ball aus dem Halbfeld erlief sich Heides Stürmer Semiar Sejicic in der fünften Minute die Kugel frei vor dem Weser-Kasten, doch scheiterte etwas überhastet an den heute glänzend aufgelegten Schlussmann Max Pape. Im Gegenzug kann Wesers Alex Hengst eine Flanke aus dem Halbfeld fünf Meter vor dem Kasten annehmen und über die Linie zum 1:0 in der 6. Minute drücken. Eine viertel Stunde später zieht Wesers Defensivmann Sebastian Seibt aus rund 25 Metern nach einer Heider Abwehraktion einfach mal ab und trifft den springenden Ball als perfekte Bogenlampe über den Gäste-Schlussmann zum 2:0. In der Folge bleibt aber Paderborn weiter dran und so rettet Pape nach zwei starken Einzelaktionen von Eduardo Domingues zur Ecke und eine verunglückte Flanke von Marwin Nowakowski klatscht mit dem Pausenpfiff, der für den FC zur richtigen Zeit kam, an die Latte. „Nach der Halbzeit haben wir aber wieder weniger zugelassen und fanden wesentlich mehr Zugriff", fügte Hustadt an. Benjamin Koch stand am langen Pfosten nach einer Stunde goldrichtig und markierte das 3:0 nach einer Hartmann-Flanke. Obwohl Viktor Schmidt in der Folge noch aus aussichtsreicher Position eine gute Möglichkeit an die Latte setzte und trotz des Anschlusses von Nowakowski in der 84. Minute, brannte durch das bissige Zweikampfverhalten, der Disziplin und der Cleverness von Weser nichts mehr an. FC Weser: Pape, Wäsche, Hengst (72. Okur), Voss, Seb. Seibt, Bickmeier, Hustadt, Schmidt, Koch, Bröer (69. E. Eski), Hartmann (90. St. Seibt)

realisiert durch evolver group