Gutes Spiel: Florian Schlüter, sonst eher Ersatzspieler beim HLC Höxter, zeigte gegen Delbrück eine gute Leistung und erzielte neun Punkte. - © Christian Ulrich
Gutes Spiel: Florian Schlüter, sonst eher Ersatzspieler beim HLC Höxter, zeigte gegen Delbrück eine gute Leistung und erzielte neun Punkte. | © Christian Ulrich

Kreis Höxter HLC Höxter und TV Bad Driburg gehen leer aus

Basketball: In der Herren-Bezirksliga verlieren der HLC Höxter und auch der TV Bad Driburg ihre Spiele. Die Frauen des TV Bad Driburg gehen ebenfalls in Lemgo leer aus

Uwe Müller

Kreis Höxter. Es war ein bescheidenes Wochenende für die Basketballteams des TV Jahn Bad Driburg und auch für den HLC Höxter. Die Höxteraner verloren in der Herren-Bezirksliga bei der DJK Delbrück und auch die Driburger Herren und Frauen gingen auswärts jeweils leer aus. Herren-Bezirksliga DJK Delbrück/Westenholz - HLC Höxter 91:76. Ersatzgeschwächt reiste der HLC nach Delbrück. Fünf Stammspieler fehlten, darunter gleich vier Abwehr-Spezialisten. Trainer Thomas König musste daher die Mannschaft mit Spielern der zweiten Mannschaft auffüllen. "Aber gerade in der Defensive konnten wir die Ausfälle nicht kompensieren. Das Spiel haben wir in der Verteidigung, die eigentlich immer unsere Stärke war, verloren", erklärt König, der aber ein relativ offenes Spiel bis zum Schluss sah. Seine Spieler trafen gut, ließen aber zu viele Körbe zu. Gleich zehn Dreier mussten die Höxteraner schlucken. "Unsere Offensive hatte mit 76 Punkten eine gute Quote, aber 91 Punkte, das geht gar nicht", ist König enttäuscht von der Defense. Zur Pause lag der HLC noch in Schlagdistanz (42:50), doch da die Gastgeber kontinuierlich stark punkteten, kamen die Höxteraner nie ernsthaft heran. Am Sonntag steht das Kreisderby und Spitzenspiel gegen den Post SV Warburg um 14 Uhr in der Bielenberghalle an. Den Höxteranern wird aber ihr Topscorer Nico Giefers verletzt fehlen. Er knickte in Delbrück um. "Und ob die anderen Spieler bis dahin wieder fit sind, weiß ich noch nicht. Warburg ist daher klarer Favorit", meint König. TuRa Elsen - TV Bad Driburg 67:59. Ohne ihren erkrankten Spielertrainer Marius Müller fehlte den Bad Driburger am Ende die nötige Spielidee, um die Führung über die Zeit zu bringen. Die Elsener gaben nie auf und gewannen nach fünf Niederlagen in Serie wieder einmal. Die Bad Driburger starteten sehr gut, gewannen viele Rebounds und trafen hervorragend. 20:12 gewann der TV Jahn das erste Viertel. "Wir haben viel über unsere Center gespielt. Oliver Wiegand und Christian Ewers haben beide gut gepunktet", beschreibt Müller. Elsen holte aber auf und nach dem dritten Viertel stand es 50:49 für die Gastgeber. Die Bad Driburger trafen im letzten Spielabschnitt aber nur noch drei Feldkörbe und hatten eine schlechte Freiwurfquote (4/11). "Wir haben nicht mehr über die Center gespielt und am Ende den Faden verloren. Daher haben wir dann zu wenig getroffen", weiß Marius Müller woran es lag. Frauen-Bezirksliga TV Lemgo - TV Bad Driburg 62:50. Die Bad Driburgerinnen wurden beim TV Lemgo zu spät wach. Erst im letzten Viertel spielten sie sowohl in der Defensive als auch in der Offensive stark. Das Abschlussviertel gewann der TV Jahn mit 12:9, aber das reichte nicht mehr, um den Vorsprung der Lipperinnen aufzuholen. "Wir haben eigentlich ganz gut getroffen, aber eben auch viel zu viel zugelassen", analysiert Driburgs Trainerin Nadja Kannengießer. Auch hatte Lemgo durch die großen Centerspielerinnen Vorteile beim Rebound. Daher gewannen die Lemgoerinnen auch die ersten drei Viertel (17:14, 24:14 und 12:10). "Besonders im zweiten hatten wir Probleme. Das war dann auch spielentscheidend. Aber alle Spielerinnen haben gut gekämpft und bis zum Schluss nie aufgegeben", ist Kannengießer mit der Einstellung zufrieden. Nach ihrer Verletzung spielte Topscorerin Friederike Flemming-Schmidt wieder mit und traf auch am häufigsten (22). Sabina Schmitz und Rebecca Spille waren mit jeweils sieben Punkten die zweitgefährlichsten Offensivspielerinnen des TV Bad Driburg.

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