Peckelsheim/Eissen Fußball: Co-Trainer Christian Schumacher springt für den verletzten Trainer Bernward Rex in die Bresche

Hervorragende Trainingsbeteiligung nährt Hoffnung auf Ligaerhalt

Hermann Ludwig

Peckelsheim/Eissen. Frühzeitig den Klassenerhalt sichern, das ist seit dem Aufstieg des FC Peckelsheim/Eissen/Löwen in die Bezirksliga stets das Saisonziel. Der FC PEL liegt derzeit bei dieser Zielsetzung im Haben, denn mit Rang 13 rangiert die von Trainer Bernward Rex und Co-Trainer Christian Schumacher gecoachte junge Mannschaft genau einen Platz über den Abstiegsrängen. "Die Bezirksliga ist unglaublich ausgeglichen, wenn man die beiden Topteams Brakel und Warburg ausnimmt. Diese Saison ist vielleicht noch schwieriger als die erste Bezirksligasaison, als wir uns erst sehr spät gerettet haben", sagt Co-Trainer Schumacher, der derzeit die Vorbereitung für den an der Schulter verletzten Trainer Rex leitet. Momentan liegen nach Schumachers Einschätzung noch Mannschaften wie Borchen und Blomberg unter dem Zielstrich, die das Potenzial haben, mal eine Siegesserie hinzulegen und sich damit aus der Abstiegsregion befreien zu können. Dabei erinnert Schumacher an den schlechten Start des SV Atteln, der auch in Peckelsheim zu Beginn der Serie eine Niederlage einstecken musste, zum Ende der Hinserie hatte die Ewert-Elf dann eine Topplatzierung. "Wir haben hingegen einen guten Start hingelegt und sind am Ende aber nicht ganz mit der Punktausbeute zufrieden gewesen", meint Schumacher, der aber auch die vielen Langzeitverletzten zum Ende der Hinserie als eine Erklärung für die fehlenden Punkte anführt. Angesichts der vielen verletzten und der Studenten im Team gab es Trainingseinheiten, an denen nur sechs oder sieben Spieler teilnehmen konnten. "Hinzu kam, dass uns in einigen Spielen auch die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor fehlte", erläutert Schumacher und denkt dabei an das Spiel gegen den SV Heide. "Da hatten wir in der ersten Halbzeit Riesenchancen, dann haben wir aber das Spiel noch aus der Hand gegeben." Intensiv bereitet sich die Mannschaft seit dem 9. Januar auf den Start nach der Winterpause vor, dabei ist Co-Trainer Schumacher geradezu begeistert von der Trainingsbeteiligung und der Intensität des Trainings. "Die Mannschaft zieht voll mit, das macht Riesenspaß, einmal waren wir sogar mit 17 Akteuren im Training, entsprechend vielfältig kann man dann auch die Einheiten gestalten", sagt Schumacher, der bei der Planung der Trainingseinheiten mit Trainer Rex gut zusammen arbeitet, aber auch Impulse aus der Mannschaft aufnimmt. "Die Mannschaft hilft mir bei der neuen Aufgabe sehr", sieht der Co-Trainer, der auch Vorsitzender des FC PEL ist, eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit, auch wenn jetzt schon feststeht, dass sowohl Trainer Rex wie auch Co-Trainer Schumacher nach der Saison aufhören werden. Als Vorsitzender bleibt Christian Schumacher aber in der Verantwortung. "Die junge Mannschaft hat eine tolle Zukunft und gemeinsam schaffen wir den Klassenerhalt", so Schumacher. Thomas Rex hat nach seiner schweren Oberschenkelzerrung wieder mit dem Lauftraining begonnen, auch Jonas Riepe (Sprunggelenksverletzung) kann bald wieder in das Mannschaftstraining einsteigen. Ausfallen wird weiter Jonas Künneke, Andre Nolte wird nach seiner Knieoperation in der Rückrunde wohl nicht mehr spielen. Fehlen wird in den nächsten Wochen wegen einer Augenoperation auch Andreas Derksen. Dennoch sei der Kader derzeit groß genug, um die Ausfälle auszugleichen. "Wir haben momentan einen starken Konkurrenzkampf", erklärt Schumacher, der ab Montag gemeinsam mit Trainer Bernward Rex das Training leiten kann.

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