Mit einer neuen Idee: Marco Büschenfeld (mit Ball) von Handball-Verbandsligist VfL Mennighüffen ist der Denker und Lenker im Angriffsspiel und versucht in dieser Szene Kreisläufer Uli Neumann zu integrieren. - © Maximilian Harre
Mit einer neuen Idee: Marco Büschenfeld (mit Ball) von Handball-Verbandsligist VfL Mennighüffen ist der Denker und Lenker im Angriffsspiel und versucht in dieser Szene Kreisläufer Uli Neumann zu integrieren. | © Maximilian Harre

Löhne Oberliga ist für den VfL Mennighüffen zum Greifen nah

Handballkiste: Der VfL spielt auch in Möllbergen stark auf und ist auf dem Weg zur Meisterschaft kaum zu bremsen. Doch es warten noch schwere Aufgaben

Maximilian Harre

Löhne-Mennighüffen. Sie ist nur noch einen Hauch entfernt - die Oberliga. Am vergangenen Wochenende stand für Handball-Verbandsligist VfL Mennighüffen die erste Bewährungsprobe im neuen Jahr auf dem Programm. Beim Tabellenzweiten TuS 09 Möllbergen gewann die Mannschaft von Trainer Zygfryd Jedrzej auch dank eines starken Kollektivs mit 30:27 (12:15) und ist vor dem Aufstieg in die Oberliga von kaum einen Rivalen zu bremsen. TSV Hahlen, TSG Harsewinkel, die Spielvereinigung Steinhagen, der CVJM Rödinghausen und auch LIT Handball II sind die schweren Aufgaben im Programm für den VfL, die im Schlussspurt auf dem Weg in die Oberliga noch bewältigt werden müssen. Alles sehr schwere Aufgaben. Aber wenn der VfL so weiter spielt, wie zuletzt in Möllbergen, dann dürfte das Polster von sieben Punkten Vorsprung reichen, um in die vierthöchste Liga Deutschlands aufzusteigen. Kontinuität und absoluter Willen waren die Stichpunkte in der zweiten Halbzeit beim Auswärtsspiel in Möllbergen. "Möllbergen war ebenbürtig. Die erste Halbzeit waren wir nicht wach genug und zu nachlässig in der Abwehr. Nach der Pause haben wir uns dann auf unsere Stärken konzentriert und unsere starke Abwehr gefestigt", sagte VfL Mennighüffens gefährlichster Werfer, Arne Kröger. Er erzielte acht Treffer und war von den Gastgebern nicht zu bremsen. In der starken Phase vom 19:19 (43.) bis zum 20:25 (51.) fiel Möllbergen nicht mehr viel ein. Besonders der nach der Halbzeit eingewechselte Arne Halstenberg sorgte im Angriff mit vier Treffern für Furore. Möllbergen hatte keine Mittel mehr und musste in der Schlussphase sogar noch auf Linksaußen Patrick Kurz verzichten, der sich am Oberschenkel verletzte. Ein wiederum souveränes Spiel machte Torhüter Dennis Specht, aber auch VfL-Neuzugang Alexander David, der mit seiner introvertierten Art immer die Nerven behielt, nur beim 28:24 (57.) seiner Freude freien Lauf - und sich richtig feiern ließ.

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