Vorneweg die jungen Läufer wie Paul Schlecher aus Oerlinghausen im Arminia-Trikot (Nr. 1721) oder Felicitas Förster vom FC Stukenbrock (Nr. 1774).
Vorneweg die jungen Läufer wie Paul Schlecher aus Oerlinghausen im Arminia-Trikot (Nr. 1721) oder Felicitas Förster vom FC Stukenbrock (Nr. 1774).

Petrus hat ein Einsehen

18. SAFARI-VOLKSLAUF: Beste Stimmung und gute Leistungen / Laufspaß Sende Zweiter mit dem Team

VON MARKUS VOSS

Schloß Holte-Stukenbrock. Ob der FC Stukenbrock einen besonders guten Draht zu Petrus hat, ist nicht bekannt. Dass nach einem verregneten Samstag am Sonntagmorgen pünktlich zu Beginn des 18. Safari-Volkslaufs beste Laufbedingungen herrschten, sorgte jedenfalls für zufriedene Gesichter bei Organisatoren und Läufern. "Da hatten wir echt Glück", sagt Volker Brüggemann vom FCS. Die Sportler dankten es mit guten Leistungen und vielen persönlichen Bestzeiten.

Volker Brüggemann, selbst ein passionierter Läufer, war am Samstag nochmal die Strecke abgelaufen. "Auf den Halbmarathon habe ich dann verzichtet, weil ich nach der Hälfte klitschnass war", sagt er lachend. Dass der regnerische Samstag dem FCS sicher den einen oder anderen Teilnehmer gekostet hat – keine Frage. Doch auch 920 Anmeldungen und 721 Finisher – im Vorjahr waren es um die 950 – konnten sich sehen lassen. Und weil die mehr als 60 fleißigen Helfer in und um den Safaripark alles im Griff hatten, stand den insgesamt acht Wettbewerben nichts im Wege.

Sportlich gesehen ließ der Halbmarathon am meisten aufhorchen. Dass die Zeit des Vorjahres, als der Dortmunder Philipp Hövelmann mit neuem Streckenrekord (1:13,48 Stunden) ins Ziel rannte, unangetastet bleiben würde, war fast klar – klar war aber auch, dass die beiden TSVE’er Ole Krumsiek und Matthias Dockhorn für richtig schnelle Zeiten gut sind. Und so lief Krumsiek, der beim Hermannslauf bereits mehrfach in den Top Ten landete, in 1:17,01 Stunden als erster durch die Lichtschranke. Hinter ihm Klubkollege Dockhorn, der als Zweiter gut eineinhalb Minuten länger brauchte (1:18,38). "Ich wollte ein konstantes Tempo auf die Strecke bringen. Das ist mir gelungen", sagt der Jöllenbecker Ole Krumsiek zufrieden. Fast logisch, dass der TSVE 1890 Bielefeld mit seinen drei Läufern Krumsiek, Dockhorn und Jan Herbst auch die Teamwertung gewann (3:56,29 Stunden). Zweiter wurde hier der Laufspaß Sende mit dem Fünften Klaus-Peter Beimdiek, dem Elften Detlef Mersch und Karl-Heinz Stückerjürgen, der als 31. einlief. Ihre Gesamtzeit: 4:21,30 Stunden. "Das ist spitze", freute sich Volker Brüggemann für die Stadtrivalen.

Über die 10-km-Strecke war Seriensieger Ingmar Lundström diesmal nicht dabei. Dafür war in Fauzi Koubaa ein Mann der Schnellste, der als Verein "Safaripark Stukenbrock" angegeben hatte. Er hatte also ein vermeintliches Heimspiel – dabei war er aus Düsseldorf angereist. Der Grund: Er hatte eine Einladung seines Freundes Safaripark-Chef Fritz Wurms angenommen – und gleich gewonnen. "Das hat Spaß gemacht", sagte Koubaa nach 33:49 Minuten.

Über 5 km gab es zunächst einen Dreikampf. Mittendrin: David Smyrek aus Schloß Holte. "Den ersten Kilometer bin ich zu schnell angegangen", sagt er, "dann war klar, dass wir den Führenden Antonio Rodrigues ziehen lassen mussten." Als auch noch der spätere Zweite Thomas Rampsel Gas gab, ging es für Smyrek um Platz 3. "Den wollte ich absichern und das ist mir gelungen." Mit Bronze war der Triathlet jedenfalls sehr zufrieden.

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