Schwarz-weißes Trio: David Höndorf, Alex Kornelsen und Mischa Dmitrotchenko (v.l.) haben bei den NRW-Landesmeisterschaften die Sender Fahne hochgehalten. Im Hintergrund ringt die Konkurrenz auf der Matte. - © Astrid Plaßhenrich
Schwarz-weißes Trio: David Höndorf, Alex Kornelsen und Mischa Dmitrotchenko (v.l.) haben bei den NRW-Landesmeisterschaften die Sender Fahne hochgehalten. Im Hintergrund ringt die Konkurrenz auf der Matte. | © Astrid Plaßhenrich

Schloß Holte-Stukenbrock Ringer-Nachwuchs tritt beim SW Sende an

Ringer-Landesmeisterschaften: SW Sende richtet Nachwuchs-Titelkämpfe mit mehr als 100 jungen Sportlern aus NRW und Holland aus

Astrid Plaßhenrich
16.03.2016 | Stand 15.03.2016, 20:19 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Karsten Siek war positiv überrascht. Mehr als 100 Nachwuchsringer der D- und C-Jugend aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden sind zu den Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil nach Schloß Holte-Stukenbrock gereist. SW Sende hatte den Wettkampf in der Pollhanshalle ausgerichtet. "In den vergangenen Jahren waren immer 70 bis 80 Athleten dabei. Wir haben nicht damit gerechnet, dass so viele kommen", sagt der Sender Abteilungsleiter. Die meisten Nachwuchsringer hatten eine weite Anreise: Sie kamen aus Aachen und Essen oder 14 Athleten sogar aus dem holländischen Utrecht. Die Sender schickten drei Athleten ins Rennen. Der elfjährige Alex Kornelsen musste sich in der C-Jugend in der Klasse bis 34 kg mit starker Konkurrenz auseinandersetzen. "Die Qualität war schon sehr, sehr gut", erklärt Siek. In der Gesamtwertung schaffte es Kornelsen auf den neunten Platz. Der D-Jugendliche David Höhndorf (10) trat in der Klasse bis 60 kg an. "David trainiert erst seit einem halben Jahr bei uns. Für ihn kamen die Meisterschaften noch ein wenig zu früh. Aber er konnte dadurch erste Wettkampferfahrungen sammeln. Es ist super, dass er die Herausforderung überhaupt angenommen hat", so Siek. Von den drei Startern wurde er Dritter und konnte sich über eine Bronzemedaille freuen. Mischa Dmitrochenko (12) war der einzige Athlet in seiner Klasse (C-Jugend bis 54 kg). Er machte einen Einlagekampf gegen den einzigen Athleten, der in der gleichen Klasse für die D-Junioren gemeldet war. "Die Drei werden jetzt bei einer Reihe von Einladungsturnieren antreten", sagt Siek. Da mehr als Athleten als geplant zu den Landesmeisterschaften gemeldet hatten, mussten die Sender improvisieren. Gegen Mittag wurde eine dritte Matte eröffnet. "Ansonsten hätten wir bis weit in den Abend gerungen", sagt Siek. Der konnte sich auf seine etwa 25 Helfer verlassen. Die aufwendige Organisation lief reibungslos.

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