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Alex Zilke von der RG Sende/Bielefeld hat gegen Essen-Dellwig II per Schultersieg gewonnen. - © ARCHIVFOTO: PLASSHENRICH
Alex Zilke von der RG Sende/Bielefeld hat gegen Essen-Dellwig II per Schultersieg gewonnen. | © ARCHIVFOTO: PLASSHENRICH

Aufsteiger lässt Essen alt aussehen

Ringer-Landesliga: Die RG Sende/Bielefeld gewinnt zum zweiten Mal in Folge

04.12.2014 | Stand 04.12.2014, 00:47 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock (apl). Der Knoten scheint endgültig geplatzt zu sein: Die Ringergemeinschaft Sende/Bielefeld feierte in der Landesliga ihren zweiten Sieg in Folge und klettert dadurch auf den sechsten Tabellenplatz. Der Aufsteiger gewann gegen den TV Essen-Dellwig II mit 19:14.

"Essen ist mit einer ganz starken Mannschaft angereist. Die wollten unbedingt gewinnen", sagt Sendes Abteilungschef Karsten Siek. Diese Rechnung hatte der TV aber ohne die ostwestfälische Ringergemeinschaft gemacht. Zum Auftakt verlor allerdings Andy Frick nach Punkten. "Andy hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Er hat extra in die Klasse bis 57 kg abgekocht und ist auch eigentlich kein griechisch-römisch Ringer", erklärt Siek. Dennoch tritt Frick hier an, damit Sende/Bielefeld alle Kämpfe besetzen kann. "In seiner eigentliche Klasse Freistil bis 61 kg hätte Andy höchstwahrscheinlich gewonnen", so Siek. Siek selbst musste sich seinem Kontrahenten knapp nach Punkten geschlagen geben. "Allerdings hat mein Gegner bereits mehrmals in Essens erster Mannschaft gerungen. Es steht noch nicht fest, ob er überhaupt startberechtigt war", so Siek. Dafür holten Sobbanallah Mohammadi (Siek: "Er ist eine Bank."), Eugen Miller und Alex Zilke jeweils 4:0-Punkte durch Schultersiege.

Der Garant für den Gesamtsieg war allerdings Valentin Corobyov. Wie Andy Frick nahm auch er an Gewicht ab, um in der Klasse bis 86 kg Freistil antreten zu können. "Valentin hat einen super Kampf hingelegt", erklärt der Sender Abteilungsleiter. Vorobyov gewann mit 3:0 Punkten. Auch Alexander Zilke (Klasse bis 98 kg, griechisch-römisch) war nach überstandener Verletzung wieder mit von der Partie und gewann durch technische Überlegenheit mit 4:0. "Er hatte uns mit seiner Erfahrung gefehlt", sagt Siek.

Für die Ostwestfalen steht an diesem Sonntag der letzte Saisonwettkampf an. Dafür muss die Ringergemeinschaft zum RV Kelmis nach Belgien reisen. "Wenn wir dort gewinnen, können wir sogar noch auf Platz 5 springen", so Siek.

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