Andy Frick von der RG Sende/Bielefeld (r.) hat seinen Gegner fest im Griff. - © FOTO: ASTRID PLAßHENRICH
Andy Frick von der RG Sende/Bielefeld (r.) hat seinen Gegner fest im Griff. | © FOTO: ASTRID PLAßHENRICH

RG Sende/Bielefeld glückt die Revanche

RINGEN-LANDESLIGA: Souveräner 22:15-Derbyerfolg beim KSV Gütersloh

25.11.2014 | Stand 24.11.2014, 20:51 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock (apl). "Es geht doch. Wir können doch noch gewinnen" Karsten Siek Abteilungsleiter und Athlet, der Ringergemeinschaft Sende/Bielefeld, fiel gleich ein Zentnersack Steine vom Herzen. Denn seine Riege gewann das Landesliga-Derby und gleichzeitige Kellerduell gegen den KSV 02 Gütersloh mit 22:15.

Damit glückte den Sendern die Revanche für die bittere 13:23-Heimpleite Mitte September. Ein Schlüssel zum Erfolg war die Taktik der Ringergemeinschaft. Der wiedergenesene Andy Frick trat anstatt in der Klasse bis zu 61 kg Freistil in der Klasse bis zu 57 kg im griechisch-römischen Stil an. "Das war eine Bank", so Siek. Frick gewann ebenso durch einen Schultersieg wie sein Teamkollege Vitali Stanko (61 kg Freistil). Sobbanallah Mohammadi (Freistil bis 66 kg) erhielt 4:0-Punkte weil sein Gegner einen Kilogramm mehr auf die Waage brachte als erlaubt. "Aber Sobbanallah hätte den Kampf auch regulär gewonnen", da ist sich Siek sicher. Da sein Bruder Eugen arbeiten musste, sprang Daniel Miller in der Klasse bis 75 kg griechisch-römisch an. "Bis 30 Sekunden vor Schluss führte Daniel mit 9:4. Das hat er richtig gut gemacht, aber dann wurde er in einem Schulterschwung genommen", erklärt der Sender Abteilungsleiter, der seine Punkte in der Klasse "86 kg griechisch-römisch" kampflos erhielt, da die Gütersloher keinen Gegner stellten.

Rudolf Wall, der mit seinen 51 Jahren den meisten Ringern in der Liga noch überlegen ist, war durch eine Grippe geschwächt. "Er hatte viel abgenommen. Gegen seinen Gegner, der nur so halb so alt war wie er, fehlte dann die Kraft", sagt der Sender Abteilungsleiter. Dennoch verlor Wall in der Klasse bis zu 86 kg Freistil nur mit 0:3. Alexander Zilke (98 kg, griechisch-römisch) holte einen 2:0-Punktsieg, der Gegner von Alex Zilke (130 kg, Freistil) gab nach wenigen Sekunden auf. Einen Dank sprach Siek auch den 30 mitgereisten Fans aus. "Sie haben für eine Riesenstimmung in der Halle gesorgt."

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