Zum insgesamt vierten Mal war Philipp Kaldewei in St. Vit schnellster 10-Kilometer-Läufer. Diesmal gewann der 22-jährige 
Oelder in überlegener Manier nach 33:51 Minuten. - © FOTO: MARKUS NIELÄNDER
Zum insgesamt vierten Mal war Philipp Kaldewei in St. Vit schnellster 10-Kilometer-Läufer. Diesmal gewann der 22-jährige
Oelder in überlegener Manier nach 33:51 Minuten. | © FOTO: MARKUS NIELÄNDER

Start-Ziel-Sieg für Kaldewei

9. St. Viter Benefizlauf verzeichnet deutliche Teilnehmereinbuße

VON MARKUS NIELÄNDER

Rheda-Wiedenbrück. Der Oelder Philipp Kaldewei hat auch die 9. Auflage des St. Viter Volkslaufs gewonnen. Am Samstag setzte sich der 32-Jährige vom LV Oelde nach 33:51 Minuten mit einem Start-Ziel-Sieg vor Murat Bozduman (LG Burg-Wiedenbrück, 35:32 Min.) und Thomas Himpel (DJK Gütersloh, 36:26 Min.) durch. Für Kaldewei war es der insgesamt vierte Erfolg bei der Veranstaltung des Vereins "Laufen und Gutes Tun".

"Die Bedingungen waren schwer. Bei dem schwülen Wetter wollten die Beine nicht so richtig, da bekommt man keine Luft. Aber die Zuschauer haben wieder mitgezogen, und das baut auf", erklärte der Oelder im Ziel. Viel Beifall erhielt dort auch Lokalmatador Adam Balachowski. Lange hielt der 39-jährige St. Viter die Position drei, wurde dann aber noch von Himpel überholt und finishte nach 36:40 Minuten auf Rang vier. "Ich habe zwei Monate wegen einer Achillessehnenverletzung nicht laufen können - ich bin zufrieden", kommentierte Balachowski den Rennverlauf.

Bei den Frauen sah zunächst alles nach einem klaren Sieg der Triathletin Silvia Noya Crespo aus. "So wie die in der ersten Runde an mir vorbei zog, war ich mir sicher: Die ist weg", sagte Ines Günnewig. Dann fand die 39-jährige Oelderin in ihrem Vereinskollegen Joachim Kallenbach aber ein ideales Zugpferd und drehte den Spieß noch um. Günnewig gewann nach 42:22 Minuten mit 13 Sekunden Vorsprung. Die für das Tri-Team-Gütersloh laufende Wiedenbrückerin Noya Crespo hatte morgens bereits eine 120 Kilometer lange RTF in Brackwede bestritten und konnte deswegen nach der Hälfte der Strecke ihre Tempo nicht mehr halten. Auf Platz drei lief nach 46:56 Minuten Ulrike Rannacher von der DJK Gütersloh.

Während die Resonanz beim "Zehner" mit 156 Teilnehmern übersichtlich blieb, liefen über 5Kilometer 275 Teilnehmer ins Ziel. Der Langenberger Bundesliga-Triathlet Stefan Holtkötter (TriFinish Münster) gewann nach sechswöchiger Verletzungspause in 17:11 Minuten. Mit Sebastian Janta (LG Burg, 17:18 Min.) lief ein weiterer Triathlet aufs Treppchen. Dritter wurde der Wiedenbrücker Tobias Liermann (17:26 Min.). Bei den Frauen war Michelle Rannacher (DJK Gütersloh) mit 18:39 Minuten vorn. Die 19-Jährige siegte vor Marlena Götza von der LG Burg (20:09 Min.).

Mit 622 Teilnehmern blieb der Benefizlauf deutlich unter der Vorjahresmarke (830). Insbesondere bei den Schülerläufen, die aber auch unter starken Regenschauern litten, blieben die Felder klein. "So kurz nach den Ferien war die Kommunikation mit den Schulen einfach schwierig," bedauerte Andreas Post. Den Cheforganisator freute aber, dass dennoch wieder eine große Summe zusammenkam, die an die DKMS, unverschuldet in Not geratene Familien in Rheda-Wiedenbrück sowie die Ambulante Palliativpflege in Bethel gespendet wird.

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