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Wenn das Elitefeld durch die Berliner Straße rauscht, ist das Publikum hautnah dabei. Moderator Peter Rohde (r.) sorgt auch am Freitag wieder für Information und Unterhaltung. - © FOTO: HENRIK MARTINSCHLEDDE
Wenn das Elitefeld durch die Berliner Straße rauscht, ist das Publikum hautnah dabei. Moderator Peter Rohde (r.) sorgt auch am Freitag wieder für Information und Unterhaltung. | © FOTO: HENRIK MARTINSCHLEDDE

Radsport-Spektakel in der Fußgängerzone

35. Volksbank City-Nacht des RSV Gütersloh lockt am Freitag wieder hochklassige Rennfahrer und viele Zuschauer an

VON WOLFGANG TEMME VON WOLFGANG TEMME
15.05.2013 | Stand 14.05.2013, 21:54 Uhr
Der RSV-Vorsitzende Michael Leonhardt zeigte im Vorjahr die optimale Ausbeute seines Vereins an.
Der RSV-Vorsitzende Michael Leonhardt zeigte im Vorjahr die optimale Ausbeute seines Vereins an.

Gütersloh. Auf der Gütersloher Pfingstkirmes wechseln die Attraktionen von Jahr zu Jahr, doch auf den Straßen der Stadt dreht sich vor dem Fest immer noch alles um die gleiche Sache: Radsport. Zum 35. Mal veranstaltet der RSV Gütersloh am Pfingstfreitag sein Abendrennen, bundesweit etabliert ist der Klassiker unter dem Namen "Volksbank City-Nacht."

Ein spektakuläres Programm soll auch diesmal die Zuschauer an den Rundkurs durch die Fußgängerzone locken. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die für Profis der Kontinentalteams sowie für Amateure der Eliteklassen A und B ausgeschriebenen Radrennen. Um 20.25 Uhr startet das erlesene, rund 65 Fahrer starke Feld am Berliner Platz auf die genau einen Kilometer lange Runde über Köker-, Kaiser- und Kirchstraße zurück auf das Verbundpflaster der Berliner Straße.

60 Mal ist dieser enge Hochgeschwindigkeitskurs zu absolvieren, gefahren wird auf Endspurt. Die ersten acht Fahrer qualifizieren sich für das um 22 Uhr beginnende Dernyrennen über 20 Runden. Zwei weitere Fahrer erhalten eine "Wild Card" des Veranstalters. Damit behält sich der RSV Gütersloh die Option vor, einen Lokalmatador sicher im Finale hinter Knatterkisten dabei zu haben.

Im letzten Jahr hätte er das nicht nötig gehabt. Hier feierte der RSV den größten Triumph in der Geschichte der Veranstaltung: Felix Schäfermeier gewann das Rundstreckenrennen und Christoph Dargatz den Derny-Cup. Beide werden das grün-blaue Trikot diesmal aber nicht ins Ziel bringen. Der 25-jährige Schäfermeier hat sich durch die Konzentration auf sein Studium in Ansbach einen Trainingsrückstand eingehandelt, der einen Start ausschließt. Der 28-jährige Dargatz ist zwar wieder dabei, tritt aber inzwischen für das in Krefeld beheimatete "EGN-Team" in die Pedalen. Eine Wiederholung seines Erfolges wird indes schwer, denn Cheforganisator Hansi Eggert hat ein hochklassiges Feld zusammengestellt, in dem sich viele Favoriten tummeln. "25 bis 30 Fahrer können das Rennen gewinnen", glaubt Eggert sogar.

Neben den beiden Rad-Erfolgen feierte der RSV Gütersloh bei der "34. Nacht" noch zwei weitere "Heimsiege", was den 1. Vorsitzenden Michael Leonhardt dazu bewegte, stolz vier Finger einer Hand in die Kameras der Fotografen zu halten. Paul Dahlke gewann nämlich beide Wettbewerbe der Footbiker. Der 19-jährige Isselhorster ist auch diesmal wieder dabei. Um 19.30 Uhr geht es zunächst über 8 Runden, um 20.15 Uhr startet das Dernyfinale der Besten über 3 Runden. Mit dabei sind die auch frischgebackenen deutschen Marathon-Europameister Niklas Rother und Liska Lanvers.

Zwischen den Tretroller-Rennen hat der RSV Gütersloh aus gegebenem Anlass einen neuen Programmpunkt eingebaut: Erstmals findet ein Schülerrennen bei der "Nacht" statt. Drei Mädchen und dreizehn Jungen der Altersklasse U15 starten um 19.50 Uhr in ihre Wettfahrt über 12 Runden. "Unsere Nachwuchsarbeit hat zahlreiche starke Talente herausgebracht. Denen möchten wir die Chance bieten, ein attraktives Rennen vor eigenem Publikum zu bestreiten", erklärt Eggert. David Westhoff-Wittwer und Melvin Trundle sind zwei der potenziellen Sieganwärter.

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