Wechsel: Ralf Bierfischer verabschiedete Susanne Otter-Nacke (r.) als TTC-Geschäftsführerin und begrüßte Kristin Wilmerstadt (l.). - © NW
Wechsel: Ralf Bierfischer verabschiedete Susanne Otter-Nacke (r.) als TTC-Geschäftsführerin und begrüßte Kristin Wilmerstadt (l.). | © NW

Gütersloh TTC Gütersloh geht mit 27 Mannschaften in die Tennissaison 2016

Ralf Bierfischer als Präsident bestätigt

Gütersloh. Mehrere Aufsteiger, mit 27 so viele Mannschaften wie selten zuvor, solide Finanzen, eine erfolgreiche Jugendarbeit und ein quicklebendiges Vereinsleben - nach Einschätzung seines Präsidenten Ralf Bierfischer ist der TTC Gütersloh topfit. Damit das so bleibt, hat der Tennisverein auf seiner Jahreshauptversammlung die Weichen gestellt. Kurzfristig gehe es darum, den TTC attraktiv für neue und alte Mitglieder zu halten. Langfristig müsse man sich für die Renovierung der Tennisplätze wappnen und Rücklagen bilden, führte Bierfischer aus. Zuletzt wurden die Plätze im Stadtpark 1991 renoviert. "Der TTC Gütersloh zählt 494 Mitglieder "Damit kratzen wir an der Marke von 500, die ich als optimal erachte und die ich immer erreichen wollte", erklärte Susanne Otter-Nacke. Weil sie ihr Ziel fast erreicht habe, kündigte die Schriftführerin nach 15 Vorstandsjahren an, nicht noch einmal zu kandidieren. Bierfischer bedankte sich bei Otter-Nacke mit Blumen und der Ernennung zum Ehrenmitglied für dieses Engagement. Als Nachfolgerin wurde Kristin Wilmerstadt gewählt. Ralf Bierfischer, Sportwart Ludwig Manss, Jugendwartin Simone Wickord, Breitensportwart Christian Schlautmann Geschäftsführer Gerd Wieland und Jochen Meyer als Verantwortlicher für Clubhaus und Clubanlage wurden in ihren Ämtern bestätigt. Nach dem Ausscheiden von Dusko Lade sind Valter Puharic und Stephan Achtereekte für das Jugendtraining zuständig. Geplant sind für die Mannschaftsspieler von morgen auch 2016 wieder mehrere Tenniscamps. Für Bierfischer hat Jugendarbeit essentielle Bedeutung: "Allein aufgrund der Alterung der Gesellschaft und damit unserer Mitglieder verlieren wir durchschnittlich zwei Prozent unserer Mitglieder im Jahr", sagte er. "Eine Konsolidierung unter den Tennisvereinen ist unvermeidlich. Daher kommt es auf die Attraktivität der Vereine an - und dazu gehört eine aktive Jugendarbeit, wie der TTC sie anbietet."

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