Beim Hermannslauf sind viele neue Gesichter dabei. - © Sarah Jonek
Beim Hermannslauf sind viele neue Gesichter dabei. | © Sarah Jonek

Bielefeld Viele neue Gesichter beim Hermannslauf

7.239 Teilnehmer machen sich am 30. April auf den Weg von Detmold nach Bielefeld. Daniel Skakavac rückt im Orga-Team auf

Stephanie Fust

Bielefeld. Viele neue Gesichter wird es am 30. April beim Hermannslauf auf und – neben – der Strecke geben. Die Verantwortung des Teutolaufes befindet sich in neuen Händen. Christian Dopheide, bisheriger Leiter des Organisationsteams vom TSVE 1890 Bielefeld, ist aus persönlichen Gründen zurückgetreten. An die Seite von Rudi Ostermann tritt nun Daniel Skakavac. Bei seiner ersten offiziellen Amtshandlung, der Pressekonferenz zum 46. OWL-Klassiker, stellte der 29-jährige Bielefelder das neue Kommentatorenteam vor. Die Triathleten Jörg-Christoph Schaal (TSVE) und Thorsten Nöthling (TriSport Verl) nehmen die Moderatorenplätze am Start beziehungsweise Ziel ein. Unterstützt werden sie weiterhin von Horst Biere, der die Schar von 7.239 Teilnehmern in Oerlinghausen verbal begleitet, sowie Martin Sprenger. Der Hermannslaufsieger von 1988 macht sich – als Walker – zum 38. Mal auf den 31,1 Kilometer langen Weg von Detmold nach Bielefeld und wird dann Nöthling am Mirko ablösen. „Die Fußstapfen, in die ich trete, sind groß", sagt Nöthling und meint die von Wolfgang Temme. Der Redakteur dieser Zeitung hat die Läuferinnen und Läufer 28 Jahre lang an der Sparrenburg fachkundig empfangen und reicht diese Aufgabe nun an Nöthling weiter. „Ich möchte jeden auf dem Zettel haben, der vorne mitlaufen könnte", sagt der 40-Jährige zu seinen Vorbereitungen. Dazu zählt er die Norwegerin Hilde Aders, Gewinnerin 2015 und 2016, die Vorjahreszweite Stephanie Fritzemeier (TSVE) sowie die Dritte Victoria Willcox-Heidner (Halle). Sansar versus Kerkmann Im Feld der Männer werde es wohl auf einen Zweikampf zwischen Seriensieger Elias Sansar und Jan Kerkmann (TSVE) hinauslaufen, meint Nöthling. Nicht zu unterschätzen sind aber auch der aus aus Eritrea stammende Delbrücker Robiel Weldemichael sowie der Niederländer Erwin Ackermann. Daniel Skakavac, der Sansar seinen zehnten Erfolg gönnt, hat bei seinem Debüt als Orgaleiter allerdings andere Sorgen, als den Gewinner zu prognostizieren: „Ich bin ja nun mal kein Läufer", merkt der Judoka an. „Das Wichtigste ist, dass ich mich nicht mit dem Siegerkranz auf die Nase lege."

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