Beim Hermannslauf müssen einige Höhenunterschiede überwunden werden. - © Sarah Jonek
Beim Hermannslauf müssen einige Höhenunterschiede überwunden werden. | © Sarah Jonek

Hermannslauf Vorbereitung auf Hermannslauf: Es gilt, Höhenmeter zu überwinden

Für Digital-Redakteur Marc Schröder laufen die letzten zwei intensiven Woche der Vorbereitung für den Hermannslauf.

Marc Schröder

Bielefeld. Jeder Hermannsläufer hat für den Start am 30. April seine eigenen Gründe und Ziele. Bereits vorher hat jeder der 7.000 Teilnehmer etliche Trainingskilometer abgespult. Digital-Redakteur Marc Schröder schildert, wie es um seine Vorbereitung für den Hermannslauf 2017 steht. Lange Läufe und einige Höhenmeter stehen rund um Ostern im Mittelpunkt seines Trainings. Der Morgen des Ostermontags, im Radio wird von 10 Zentimetern Neuschnee im Hochsauerland berichtet. Das heimische Thermometer zeigt immerhin knackige 4 Grad und es regnet leicht. Es gibt schöneres Wetter zum Laufen, doch was muss, das muss. Jede Trainingseinheit hilft dabei, den Hermannslauf ein wenig besser zu überstehen. Nach einem langen Lauf am Gründonnerstag mit mehr als 300 Höhenmetern, folgen drei Tage später nochmal 270 Höhenmeter. Verteilt auf Strecken von 20 und 16 Kilometer. Was am Donnerstag bei trockener Witterung gut funktioniert, fordert am Montag dank Nieselregen ein wenig mehr Konzentration. Asphalt- , Schotter- und Waldwege laufen sich wetterunabhängig gut, doch Feldwege mit Lehm oder groben Feldsteinen haben ihre Tücken. Der Lehm saugt sich wahlweise ins Profil der Laufschuhe und macht sie schwerer oder bildet eine Schmierschicht, auf der jeder Schritt ein Wagnis werden kann. Der gemeine Feldstein im Wegbett, mit feinem Wasserfilm überzogen, sorgt ebenfalls für leichtes Rutschen. Unangenehm ist das besonders, wenn eine Steigung angegangen wird. Allerdings ist die Wegebeschaffenheit auch beim Hermannslauf nicht viel anders. Schließlich braucht es einige Zeit und Sonnenschein, bis die Waldabschnitte der Strecke trocknen. Bis zum Hermann stehen noch je zwei lange Läufe um die 20 Kilometer auf dem Programm. In der Woche vor dem 30. April, gibt es dann nur noch entspanntes Joggen zum Auflockern der Muskulatur für einen guten Start auf der Grotenburg bei Detmold.

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