Startschuss zum Hermannslauf am Hermannsdenkmal bei Detmold. - © Sarah Jonek
Startschuss zum Hermannslauf am Hermannsdenkmal bei Detmold. | © Sarah Jonek

Hermannslauf Hermannslauf: Die Trainingsläufe werden länger

Digital-Redakteur Marc Schröder schildert, wie es um seine Vorbereitung für den "Hermann" steht

Marc Schröder

Bielefeld. Jeder Hermannsläufer hat für den Start am 30. April seine eigenen Gründe und Ziele. Bereits vorher hat jeder der 7.000 Teilnehmer etliche Trainingskilometer abgespult. Digital-Redakteur Marc Schröder schildert, wie es um seine Vorbereitung für den Hermannslauf 2017 steht. Mit Laufkamerad Sebastian stand jetzt ein langer gemeinsamer Lauf an. Im Normalfall sucht man sich einen Laufpartner im näheren Umfeld oder schließt sich Trainingsgruppen an. Nicht so bei mir und meinem Laufkollegen Sebastian. Unter der Woche liegen rund 300 Kilometer zwischen unseren Aufenthaltsorten. Sebastian dient als Zeitsoldat in einer NATO-Einheit in Belgien. Ich bin als Redakteur in der ostwestfälischen Heimat zu finden. Also bleibt für die gemeinsamen Läufe das Wochenende. Unsere Mission: der Hermannslauf 2017. Gemeinsam machen wir uns also am frühen Sonntagmorgen im Laufschritt auf. Schön durch die Wälder rund um unser Heimatdorf. Es macht Spaß mal wieder die Strecken zu laufen, auf denen man sich schon zu Jungendzeiten rumgetrieben hat. Anscheinend nicht beide gleichermaßen. Ein gelegentliches "Hier war ich noch nie" von Sebastian, zum Glück am nächsten Wegekreuz gefolgt von "Ach doch, jetzt weiß ich wo wir sind." Dafür ist seine Form etwas besser als meine. Sebastian will zusätzlich allerdings auch den Paderborner Osterlauf mitnehmen. Unsere Distanz des Tages, 20 Kilometer, laufen wir in einem Tempo, das wir uns auch für den Hermannslauf vorstellen können. Wir dürften zwar die 3-Stundenmarke überschreiten, aber wir werden gut durch die Berge und Täler des Teutoburger Waldes kommen. Uns fehlen zwar Abschnitte mit Tönsberg-Qualitäten, aber die Streckenbeschaffenheit mit Asphalt-, Schotter- und Waldwegpassagen und ein Profil mit einigen knackigen Steigungen geben uns einen Vorgeschmack auf das, was am 30. April ansteht. Fest steht, wir haben Bock drauf, auch wenn es dann beim Hermann 2017 phasenweise mal nicht so toll laufen sollte. Wir werden uns schon durchschlagen, irgendwie.

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