Am 30. April heißt es wieder auf zum Hermannslauf. - © jonek-fotografie.de
Am 30. April heißt es wieder auf zum Hermannslauf. | © jonek-fotografie.de

Hermannslauf Hermannslauf: Neue Hufe für den Hermann

Digital-Redakteur Marc Schröder schildert, wie es um seine Vorbereitung für den "Hermann" steht

Marc Schröder

Bielefeld. Jeder Hermannsläufer hat für den Start am 30. April seine eigenen Gründe und Ziele. Bereits vorher hat jeder der 7.000 Teilnehmer etliche Trainingskilometer abgespult. Digital-Redakteur Marc Schröder schildert, wie es um seine Vorbereitung für den Hermannslauf 2017 steht. Zuletzt hat er ein neues Paar Laufschuhe erworben. Vorab: Es war eine, zumindest läuferisch, ruhige Trainingswoche. Nach einem Wochenende, an dem ein Football-Trainingslager mit fünf intensiven Einheiten angesagt war, reicht es unter der Woche nur für zwei kurze Läufe. Gerade genug, um bei langsamem Tempo die Muskeln wieder aufzulockern. Nebeneffekt der aktiven Pause: Sie ist bestens geeignet, ein neues Paar Laufschuhe einzuweihen. Nicht dass sich spätestens ab der Panzerbrücke die Blasen bilden und ich mich darüber wundere: "Beim Anprobieren saßen die doch voll gut." "Auf zum Besohler" Ein neues Paar Laufschuhe war sowieso fällig, denn das passende Schuhwerk ist für die Langstrecke ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Also auf zum lokalen Fachbesohler, um ein neues paar Hufe zu erwerben. Kurze Klärung des Zielwettkampfs und direkt die Analyse auf dem Laufband und im Video. Ich laufe, wie gehabt, neutral. Allerdings mit einer leichten Tendenz zum O-Bein. Im Verhältnis zu den Beinkurven eines Pierre Littbarski oder „Ente" Lippens, habe ich dann aber doch annähernd gerade Stelzen. Zurück zum Schuhkauf. Passend zu meiner Physis und den Erfordernissen beim Hermannslauf wird mir eine kleine Auswahl präsentiert. Ein Schuh aus dem Bereich Trail-Running, ein stabiler Allrounder für die Langstrecke sowie ein schneller Wettkampfschuh. Kleine Testrunden durch die Einkaufspassage bringen mich dem Kaufentschluss näher. Keine Scherben, zum Glück Erkenntnis des Tages: Es gibt Schuhe, deren Dämpfung an weiche Sofakissen heranreichen, der Trail-Schuh fällt somit raus. Der Wettkampfschuh sorgt für so viel Vortrieb, dass ich beim Testen befürchte, mein Fahrtwind könnte das Geschirr von den Tischen des benachbarten Cafés fegen. Das passiert zum Glück nicht und auch meine Umgebung muss nicht vor mir und den nahezu selbstlaufenden Wettkampf-Raketen in Deckung gehen. Das Rennen macht, beziehungsweise ich den Hermannslauf mit ihm, das Paar Kombischuhe für die Langstrecke. Überzeugend im Mix aus guter Stabilität und passender Dämpfung. Das Gefühl der richtigen Wahl bestätigt der Schuh auch direkt im Einsatz auf der Trainingsstrecke. Wenn jetzt alles weitere nach Plan verläuft, dann kann der Hermann 2017 kommen.

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