So entspannt würden sich die argentinischen Häftlinge die Weltmeisterschaft auch gern anschauen. - © picture alliance / dpa Themendienst
So entspannt würden sich die argentinischen Häftlinge die Weltmeisterschaft auch gern anschauen. | © picture alliance / dpa Themendienst

Buenos Aires Hungerstreik für Fußball-WM

Buenos Aires. Weil die Häftlinge die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland nicht sehen können, sind die Insassen in einem argentinischen Gefängnis in den Hungerstreik getreten.

"Kabelfernsehen ist ein unabdingbares Recht für jeden, der seiner Freiheit beraubt ist", sagten neun Insassen der Haftanstalt Puerto Madryn in der Nähe von Buenos Aires. Eigentlich haben sie sogar Kabelfernsehen - doch ausgerechnet wenige Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft ist es kaputt gegangen. Und weil auf ihre Bitte auf Reparatur niemand reagiert, fassten sie einen Beschluss.

"Wir haben beschlossen, solange nichts zu essen, bis das Problem gelöst ist", verkündeten die Insassen. Angesichts der Dringlichkeit reichten sie zusätzlich eine Klage ein. Denn wenn der Fernseher mit Kabelempfang, der im Gemeinschaftsraum der Haftanstalt steht, nicht zeitnah repariert wird, können sie das erste Gruppenspiel Argentiniens gegen Island am Samstag nicht sehen - von den Chips dazu ganz zu schweigen. 

Links zum Thema
Kaum jemand hat noch Lust aufs "Public Viewing" 


Copyright © Neue Westfälische 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.

Kommentar abschicken
realisiert durch evolver group