Erfolgszwang - © Foto: Peter Kneffel
Für Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck geht es beim Spiel gegen Schalke um eine Empfehlung für die Vertragsverlängerung. | © Foto: Peter Kneffel

Achtelfinale im DFB-Pokal Kölner Trainer spielt um Job - Drittligist Paderborn heiß

Berlin - Schalke 04 will die starke Bundesliga-Hinrunde fünf Tage vor Heiligabend krönen, der 1. FC Köln nach dem ersten Saisonsieg sofort nachlegen. Die Favoritenrolle im Pokal-Achtelfinalduell um 20.45 Uhr ist zwar geklärt, doch die Gäste kommen nicht zum Abschenken.

Laut Pokalstatistik stehen die Zeichen für den FC sogar gut. Von bislang sechs Duellen mit Schalke hat Köln fünf gewonnen. Trainer Stefan Ruthenbeck spielt um eine Vertragsverlängerung, denn sein Job ist nur bis zur Winterpause befristet. «Wir haben ausgemacht, dass wir uns am Mittwoch zusammensetzen», sagte Ruthenbeck.

Schalke hat als Tabellenzweiter der Liga wettbewerbsübergreifend seit zwölf Spielen nicht mehr verloren. Trainer Domenico Tedesco sprach jedoch von einer «sehr, sehr sensiblen» Partie. «Köln ist wieder beisammen. Die Mannschaft kann viel mehr, als ihr Tabellenplatz aussagt. Sie haben nichts zu verlieren», warnte der Trainer.

Im zweiten Bundesliga-Duell empfängt der 1. FSV Mainz 05 den VfB Stuttgart (18.30 Uhr). Der VfL Wolfsburg muss beim Zweitliga-Dritten 1. FC Nürnberg (20.45 Uhr) eine ebenso knifflige Aufgabe erledigen wie Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt beim Drittliga-Zweiten SC Paderborn 07 (18.30 Uhr).

Im Duell zwischen Mainz und Stuttgart haben die Platzherren einen psychologischen Vorteil. Seit acht Heimspielen sind die Mainzer gegen den VfB unbesiegt. «2017 war super bis auf die letzten vier Wochen. Wir haben noch mal die Chance, das noch ein bisschen in die richtige Richtung zu drücken», sagte VfB-Trainer Hannes Wolf. Sein Mainzer Kollege Sandro Schwarz erwiderte: «Die Chance, im DFB-Pokal zu überwintern, wollen wir uns nicht nehmen lassen.»

Zweitligist Nürnberg ist heiß auf Wolfsburg. «Die Spieler werden sich reinschmeißen, jeder ist willens, ein Riesenspiel zu liefern», sagte Nürnberg-Trainer Michael Köllner. Die Statistik sagt aus: Von 14 Pflichtspielen beider Teams in Nürnberg konnten die Wolfsburger lediglich zwei gewinnen.

Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt ist für Paderborn kein Unbekannter. In der 2. Liga traf man sich bereits achtmal: Viermal siegte Paderborn, nur zweimal Ingolstadt. «Wir werden auf den Punkt fit sein», kündigte Paderborns Trainer Steffen Baumgart an.

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Ansetzungen Achtelfinale
Bilanz Schalke - Köln
Bilanz Mainz - Stuttgart
Bilanz Nürnberg - Wolfsburg
Bilanz Paderborn - Ingolstadt

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