Valérien Ismaël - © Foto: Hermann Hay
Wird Valérien Ismaël zur Dauerlösung beim VfL Wolfsburg? | © Foto: Hermann Hay

Ismaël zunächst Interimscoach Allofs: Ismaël «Cheftrainer» - Chance auf Dauerbeschäftigung

Wolfsburg - Valérien Ismaël bekommt beim VfL Wolfsburg die Chance auf eine dauerhafte Beschäftigung als Chefcoach. «Wenn die Resultate positiv sind, ist das denkbar», bestätigte Sportchef Klaus Allofs.

Kurz darauf leitete der bisherige Coach des Wolfsburger Regionalligateams erstmals das Training der Profis als Nachfolger des am Montag beurlaubten Dieter Hecking.

Ismaël fungiert zunächst als Interimscoach. «Wir müssen auch in dieser Situation Alternativen prüfen», sagte Allofs, betonte aber auch: «Er ist der Cheftrainer.» Zumindest am Samstag in der Bundesliga beim SV Darmstadt 98 und im DFB-Pokal beim Zweitligisten Heidenheim in der kommenden Woche soll Ismaël den VfL betreuen.

Allofs betonte, dass der 41 Jahre alte frühere Profi damit nach seinem glücklosen Intermezzo 2014 als Nürnberger Coach eine neue Chance im Profi-Fußball erhält: «Ich denke, dass er keine Notlösung ist. Mit ihm sind wir sehr gut aufgestellt. Ich traue ihm das zu.»

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Die Wolfsburger hatten Hecking nach knapp vier Jahren nach dem 0:1 am Sonntag gegen Aufsteiger Leipzig beurlaubt. Mit nur sechs Punkten aus sieben Spielen ist der VfL derzeit nur 14. der Tabelle. Mit Blick auf das Saisonziel Europapokal schränkte Allofs am Dienstag bereits ein: «Ich sage nach wie vor: Unser Ziel ist das internationale Geschäft. Aber wenn wir das in dieser Saison nicht schaffen, dann bedeutet das kein Verfehlen unserer Ziele in diesem Jahr», meinte der Sportchef.

Sollte Ismaël die zuletzt arg verunsicherten VfL-Profis kurzfristig nicht in die Spur bekommen, wollen die Niedersachsen eher nach einem deutschsprachigen Coach fahnden. «Klar ist das eine Sache, die man nicht vernachlässigen sollte», sagte Allofs, für den wie schon bei der Hecking-Verpflichtung aus Nürnberg 2012 auch woanders vertraglich gebundene Trainer infrage kämen: «Diese Einschränkung wollen wir uns nicht auferlegen.»

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