Christian Müller, hier im Zweikampf mit zwei Cottbusern, ist im Moment in Top-Form. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Christian Müller, hier im Zweikampf mit zwei Cottbusern, ist im Moment in Top-Form. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Müller hängt sich bei Arminia rein

Für die Position hinter Klos gibt es viele Bewerber

Bielefeld (pep). Christian Müller hat einen Lauf. Er legt Tore vor – schon drei Mal in dieser Saison. Er trifft selbst – in Aue bereitete er mit seinem Kopfballtreffer den Weg zum Auswärtssieg. Und er erfreut sich seit Wochen körperlicher Fitness. Alles zusammen bereitet den Arminen auf den Rängen und auf dem Platz großen Spaß.

"Es freut mich für ihn. Christian ist ein fantastischer Fußballer. Wenn er in der Vergangenheit gesundheitlich stabiler gewesen wäre, würde er jetzt Bundesliga spielen", sagt Stefan Krämer. Zuletzt zog der gebürtige Berliner, der bei Hertha BSC fußballerisch groß wurde, als sogenannter Zehner hinter der Spitze Fabian Klos seine Kreise und kurbelte das Offensivspiel der Arminen an. Darüber hinaus übernimmt der 29-Jährige Verantwortung bei Standardsituationen.

Mit Müller und den beiden Alternativen Patrick Schönfeld und Tim Jerat "sind wir auf der Zehn sehr gut besetzt", betont Arminias Trainer. An dem Trio vorbeizukommen, ist nach den bisherigen Leistungen schwer. Selbst für Anass Achahbar, dem von Trainerseite "enorme Forschritte" attestiert werden. "Ich sehe Anass als Zehner oder sogenannte Neuneinhalb, weniger als Außenbahnspieler", sagt Stefan Krämer.

Gegen Sandhausen machte Rahns Eigentor Achahbars erstem Pflichtspieleinsatz einen Strich durch die Rechnung. Im Pokal gegen Leverkusen war der Eindhovener nicht im Kader. In Cottbus bekamen Tim Jerat und Francky Sembolo den Vorzug. Achahbar spielt in Krämers Planungen dennoch eine wichtige Rolle. "Wir werden noch viel Spaß an ihm haben, da lege ich mich fest", sagt Krämer und stellt den ersten Einsatz des Niederländers für die nahe Zukunft in Aussicht. "Es wird mit Sicherheit nicht mehr lange dauern", betont der DSC-Coach.

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