Kandidat Strifler überzeugt bei Arminia

Zu 90 Prozent pro Bielefeld

Kandidat Jonas Strifler überzeugt bei Arminia - © Arminia
Kandidat Jonas Strifler überzeugt bei Arminia | © Arminia

Bielefeld. Flexibilität ist in diesen Tagen das Zauberwort, das Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer vor hohe Anforderungen stellt. Aufgrund der starken Schneefälle und dem gefrorenen Boden ist ein normales Training auf dem Gelände an der Friedrich-Hagemann-Straße nur bedingt möglich.

"Wir müssen das Beste daraus machen", gibt sich Krämer gelassen, "zumal alle Drittligisten in Deutschland mit diesen Problemen zu kämpfen haben." Gestern Morgen teilte er die DSC-Profis – Philipp Heithölter ist bis einschließlich heute wegen einer Grippe noch krank geschrieben – in zwei Gruppen auf.

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Eine Einheit absolvierte auf einer Platzhälfte ein Spiel, während die andere Formation unter Athletikcoach Nils Haacke gymnastische Übungen mit dem Medizinball und Sprints über 20 Meter bestritt. Am Nachmittag ging es dann in den Kraftraum. Heute weichen die Arminen in den Sportpark Enger aus.

Körperliche Basis erhalten

Stefan Krämer: "Die körperliche Basis, die wir uns im Trainingslager in Belek erarbeitet haben, müssen wir uns erhalten." Am Freitag plant Krämer eine Übungseinheit in der Schüco-Arena. Die Rasenheizung ist zu diesem Zeitpunkt bereits in Gang gesetzt, um für optimale Spielbedingungen am Samstag zu sorgen, wenn Arminia um 14 Uhr gegen Rot-Weiß Essen testet.

Jonas Strifler (l.) liefert sich im Schnee einen Zweikampf mit Olcay Turhan. - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Jonas Strifler (l.) liefert sich im Schnee einen Zweikampf mit Olcay Turhan. | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

Pechvogel des Mittwochs war Mittelfeldspieler Christian Müller, den Krämer als einen der Gewinner des Trainingslagers in Belek bezeichnet hatte. Der 28-Jährige verspürte nach einem Pressschlag Schmerzen im Knie, das anschwoll. Einen guten Eindruck im Training hinterlässt Gastspieler Jonas Strifler, "der", so Krämer, "gegen Essen zumindest eine Halbzeit zum Einsatz kommen wird."

Am Wochenende berät sich der 22 Jahre alte Rechtsverteidiger mit seiner Familie, ob seine berufliche Zukunft in Bielefeld liegt. Am Sonntag wird er seine Entscheidung den DSC-Offiziellen mitteilen. Striflers Berater Marc Schermann: "Bei uns ist die Tendenz klar. Die Chancen pro Arminia stehen bei 90 Prozent."

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