Arminias Jungspunde sind bereit für große Taten

Fritz, Höner, Konek und Mainka erhalten gute Noten / Strifler muss sich entscheiden

Arminias Jungspunde bereit für große Taten - © Arminia
Arminias Jungspunde bereit für große Taten | © Arminia

Belek. Wahrscheinlich wollte Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer nur Ruhe haben, um nachzudenken, und joggte die drei Kilometer lange Strecke vom Trainingsgelände bis zum Teamquartier, während die Spieler und Krämers Trainerkollegen im Bus zum Mittagessen kutschiert wurden. Momentan gibt es einige Personalien, die dem Bielefelder Fußballlehrer durch den Kopf gehen.

Beispiel Jonas Strifler:
Der 22 Jahre alte Rechtsverteidiger, der aufgrund einer vertraglichen Regelung Wacker Burghausen ablösefrei verlassen kann, absolvierte gestern Morgen seine erste Übungseinheit. "Ich habe von ihm einen sehr guten Eindruck gewonnen. Seine körperliche Verfassung ist ausgezeichnet", lautet Krämers Urteil. Strifler wird rund zehn Tage bei den Arminen bleiben. "Dann muss er sich entscheiden, ob er ein finanziell interessantes Angebot aus dem Ausland annimmt", sagt sein Berater Marc Schermann. Für Arminia hingegen spricht die Chance seiner sportlichen Weiterentwicklung. Schermann: "Jonas will sich in aller Ruhe eine Meinung bilden." Gleiches gilt für Krämer, der seinen Wunschspieler auf dieser Position auf Herz und Nieren prüfen wird.

Beispiel Moritz Fritz:

Der 19-Jährige aus der U 23 gehört zu einem Quartett von Youngstern, die Krämer als Belohnung für zuletzt gute Leistungen mit nach Belek nahm. Krämers Einschätzung: "Moritz ist fußballerisch schon sehr weit und besitzt körperlich gute Voraussetzungen. Da er ein starker Kopfballspieler ist und in problematischen Situationen den Kopf behält, stimmt bei ihm das Gesamtpaket. Der offensive Mittelfeldspieler, der in Paderborn International Business studiert, ist mit seinem Casting zufrieden. "Bei mir geht noch mehr. Ich möchte in der ersten Mannschaft Fuß fassen."

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Beispiel Patrick Mainka:
Der 18-Jährige aus der A-Jugend ist ein torgefährlicher Sechser, der bislang schon zehn Mal in Meisterschaftsspielen erfolgreich war. Der Sohn des Gütersloher Fußball-Kreisvorsitzenden Reinhard Mainka absolviert im Frühjahr in Harsewinkel sein Abitur und hat einige Bücher im Gepäck dabei. Krämers Einschätzung: "Er zeigt ein gutes Zweikampfverhalten und ist ein sehr lernwilliger Spieler. Ich bin sehr zufrieden mit ihm."

Beispiel Nuri Konak:
Der 18-Jährige aus Löhne ist im defensiven Mittelfeld der A-Junioren die defensive Ergänzung zu Patrick Mainka. Der Schüler, der im Frühjahr in Löhne sein Abitur baut, ist ein sehr zielgerichteter Typ. "Ich will meinen eigenen Weg gehen und bei Arminia Bielefeld etwas erreichen." Krämers Einschätzung: "Nuri ist ein schlauer Spieler, der auch in engen Situationen fast immer das Richtige entscheidet."

Beispiel Marvin Höner:
Dem U-19-Nationalspieler, der bei Arminia eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann absolviert, ist die Schnelligkeit angeboren. Krämer über Höner: "Er geht ein brutales Tempo, das man nicht lernen kann. Ihm stehen viele Möglichkeiten offen."

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Arminias Rasselbande um Nuri Konak, Marvin Höner, Patrick Mainka und Moritz Fritz (v. l.) plantschen mit den Füßen im Meer. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
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