Arminia am Nabel der Fußballwelt

Belek als Traininingslagerziel vieler deutscher Vereine

Arminia in Belek am Nabel

der Fußballwelt - © Arminia
Arminia in Belek am Nabel
der Fußballwelt | © Arminia
Belek. Der türkische Badeort Belek ist in diesen Tagen der Nabel der deutschen Fußballwelt. Bei frühlingshaften Temperaturen um die 15 Grad Celsius tummeln sich etliche deutsche Erst- und Zweit- und Drittligisten an der türkischen Rivieraküste, um sich für den zweiten Teil der Meisterschaftssaison 2012/13 vorzubereiten.

Die Arminen waren neben dem VfL Wolfsburg das erste Team, das am Rande des Taurusgebirges Quartier bezogen hatte. "Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis", sagt Arminias sportlicher Leiter Samir Arabi. Und Trainer Stefan Krämer ergänzt: "Es ist für die Entwicklung der Mannschaft enorm wichtig, dass sie ohne Unterbrechung eine Woche zusammenlebt und -arbeitet."

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Neben den Wolfsburgern hat es noch den VfB Stuttgart, Werder Bremen, SpVgg Greuther Fürth sowie den FC Augsburg nach Belek gezogen. Mit dem Karlsruher SC, VfB Stuttgart II, Hansa Rostock und Borussia Dortmund II ist die 3. Liga neben Arminia Bielefeld auch in großer Zahl vertreten.

Belek ist aber nicht nur für Fußballer im Januar der Treffpunkt schlechthin. Spielervermittler zählen zu den regelmäßigen Beobachtern der jeweiligen Trainingseinheiten. Der Grund: Das Transferfenster ist lediglich in der Zeit vom 1. bis zum 31. Januar geöffnet, so dass derzeit Hochkonjunktur für mögliche Vereinswechsel herrscht. Auch Arminias sportlicher Leiter Samir Arabi führt in Belek etliche Sondierungsgespräche mit Spielerberatern, schließlich laufen zwölf Spielerverträge zum 30. Juni 2013 aus.

Stefan Ortega, Johannes Rahn, Moritz Fritz, Philipp Heithoelter, Manuel Hornig und Christopher Kullmann (v.li.) bereiten sich mit ihren Kameraden in der Türkei auf die Rückrunde vor. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Stefan Ortega, Johannes Rahn, Moritz Fritz, Philipp Heithoelter, Manuel Hornig und Christopher Kullmann (v.li.) bereiten sich mit ihren Kameraden in der Türkei auf die Rückrunde vor. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Nicht nachgelassen hat das DSC-Interesse an Jonas Strifler. Der Rechtsverteidiger von Wacker Burghausen steht auf der Wunschliste ganz oben, da Arminia auf dieser Position nach dem Kreuzbandriss von Dennis Riemer dünn besetzt ist. Samir Arabi muss sicherlich noch viele Telefonate führen, um in diesem Fall zu einem Erfolg zu kommen.

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