Claus-Dieter Wollitz vom Drittligisten VfL Osnabrück. - © FOTO: DPA
Claus-Dieter Wollitz vom Drittligisten VfL Osnabrück. | © FOTO: DPA

Aufatmen bei Arminias Ligarivalen VfL Osnabrück

Stadt bewilligt 3,6 Millionen Euro

Osnabrück. Der VfL Osnabrück kann durchatmen und hat auch den dritten Teil des Jahresendprogramms gemeistert. Nach zwei Mitgliederversammlungen, deren Ergebnisse zu neuen und professionelleren Strukturen führen sollen, stimmte der Rat der Stadt am Dienstagabend mit überwältigender Mehrheit einem Darlehen über 3,6 Millionen Euro zu, mit der die Kommune in eine vom Verein zu gründende Stadion-Betriebsgesellschaft einsteigt.

"Die Entscheidung ist richtig, der VfL hat diese Chance verdient", sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius. 39 Ratsmitglieder stimmten dafür, sieben dagegen, drei enthielten sich. SPD, CDU und Grüne votierten für das Darlehen, FDP, Linke, der Vertreter der Piraten und der UWG waren dagegen.

"Wir sind sehr erleichtert. Das ist ein schöner Tag für den VfL", freute sich der neue Präsident Christian Kröger, der die Debatte und die Abstimmung live im Rathaus verfolgte. Mit dem jetzt gewährten Darlehen soll die Basis geschaffen werden, dass der VfL nicht permanent am Rande der Pleite wandelt.

Ohne die städtische Unterstützung hätte der VfL trotz des sportlichen Höhenflugs in der 3. Liga unter Trainer Claus-Dieter Wollitz in die Insolvenz gehen müssen. Mit der Ausgliederung der Fußballabteilung in eine Kapitalgesellschaft (VfL Osnabrück GmbH & Co KGaA) hatte der VfL am Sonntag die zentrale kommunale Bedingung für das Gewähren des Darlehns erfüllt.

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