Bielefeld Hooligan-Prozess: Szenekundiger Beamter verteidigt Video-Aufnahmen der Polizei

Täter aus der Anonymität geholt

Bielefeld. "Wir sahen, dass es eine Auseinandersetzung gab. Ich schaltete die Kamera ein, zehn Sekunden später waren wir am Tatort. Da waren die beiden fast tödlichen Tritte schon passiert", berichtete der Polizeibeamte in der Verhandlung. Vor dem Bielefelder Landgericht ist gestern der Prozess gegen elf junge Männer fortgesetzt worden, die im Mai nach einem Fußballspiel eine Gruppe von Gästeanhängern attackiert und einen der Angegriffenen beinahe tödlich verletzt hatten. Eine der dabei thematisierten Fragen: Hätten die zuerst eintreffenden Zivilpolizisten anders reagieren müssen? Nach dem dramatischen Zwischenfall vom 5. Mai diesen Jahres, in dessen Folge ein Werder-Bremen-Fan tagelang im Koma gelegen hatte, war mehrfach Kritik am Vorgehen der Polizei laut geworden...

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