Arminia Bielefelds Vorbereitung auf das Aachen-Spiel am Samstag läuft wie gewohnt

Müllers Chance

Arminia: Vorbereitung auf Aachen läuft wie gewohnt - © Arminia
Arminia: Vorbereitung auf Aachen läuft wie gewohnt | © Arminia

Bielefeld (pep). Die prekäre Situation Alemannia Aachens, Arminias nächstem Gegner, ruft bei der Konkurrenz unterschiedliche Gefühle hervor. Dabei überwiegt das Mitleid die berechtigte Befürchtung, dass die nächsten Entwicklungen beim Traditionsklub zu Wettbewerbsverzerrung und "allen möglichen Spekulationen" (Osnabrücks Trainer Pele Wollitz) führen könnten. Es ist davon auszugehen, dass Aachen mit stark verändertem Kader ins neue Jahr starten wird. Bis dahin spielen Arminia, Burghausen und Dortmund II noch gegen Alemannias aktuelle erste Wahl.

Allein aus diesem Grund wünschte sich der DSC eine Spielverlegung. Entschieden ist noch nicht, ob ein offizieller Antrag an den DFB gestellt wird. "Die Beratungen darüber laufen noch", sagte DSC-Geschäftsführer Marcus Uhlig, der die Aachener Situation grundsätzlich bedauert. Auch Stefan Krämer "tun der Verein und die Angestellten leid. Ich würde mich freuen, wenn sie es schaffen würden, ihre Ziele zu erreichen." Arminias Trainer bereitet seine Mannschaft wie gewohnt auf das Auswärtsspiel am nächsten Samstag vor. "Ich freue mich ohnehin auf jede Partie, und unser Co-Trainer Michael Bauer hat die Aachener gegen Osnabrück gesehen, so dass wir uns in den nächsten Trainingstagen auf unseren Gastgeber einstimmen können", so Krämer.

Christian Müller könnte in Aachen für den gesperrten Patrick Schönfeld auflaufen. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Christian Müller könnte in Aachen für den gesperrten Patrick Schönfeld auflaufen. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Für den gesperrten Patrick Schönfeld könnte Christian Müller die Rolle im offensiven Mittelfeld übernehmen. Hoffnungen auf einen Kaderplatz darf sich erneut Marc Lorenz machen. Er kam gegen Burghausen in der 80. Spielminute für Sebastian Hille. Der Wechsel sei nicht einfach "ein Schmankerl für Marc gewesen", weil das Spiel schon entschieden war, betonte Krämer. "Er hat sich den Einsatz durch seine gute Trainingsarbeit verdient." Der Offensivspieler, der vor der Saison aus Lotte gekommen war, habe in den vergangenen Trainingswochen viele Sachen umgesetzt, die sie besprochen hätten. Lorenz’ Stunde könnte bald schlagen, denn Johannes Rahn – zuletzt stark verbessert auf der linken, offensiven Position – droht eine Zwangspause.

Er hat wie Sebastian Hille, Felix Burmeister und Tom Schütz vier Gelbe Karten auf dem Konto. Krämer hatte Schütz deshalb gegen Burghausen früher vom Platz genommen.

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