Arminia spielt stark, aber der HSV gewinnt

Exklusive Szenen aus dem Spiel im Video

Heute ist Marc Rzatkwoski einer der stärksten Spieler bei Arminia. Vor einigen Jahren liefen noch Heiko Westermann (l.) und Robert Tesche für den DSC auf. - © FOTO: Christian Weische
Heute ist Marc Rzatkwoski einer der stärksten Spieler bei Arminia. Vor einigen Jahren liefen noch Heiko Westermann (l.) und Robert Tesche für den DSC auf. | © FOTO: Christian Weische
Arminia spielt stark - doch der HSV gewinnt - © ARMINIA
Arminia spielt stark - doch der HSV gewinnt | © ARMINIA

Bielefeld. Es war nur ein Testspiel. Und es ging mit 0:1 verloren. Dennoch hat das Duell von Arminia Bielefeld gegen den Hamburger SV gezeigt, dass die Arminia für die Rückrunde gewappnet ist. Zeitweise spielten die DSC-Kicker den HSV an die Wand. Einziges Manko war die Chancenverwertung.

"Ich bin natürlich sehr zufrieden", sagte Stefan Krämer nach Abpfiff. Er habe von seinem Team erwartet, dass jeder Spieler mutig gegen den Ball anläuft und offensiv verteidigt. "Dass haben die Jungs sehr gut gemacht." Die Mannschaft sei auf einem guten Weg. "Trotzdem dürfen wir das Spiel nicht überwerten." Es sei nun eine Woche Zeit sich konzentriert auf das Spiel in Aalen vorzubereiten.

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Bis dahin wird Trainer Krämer vor allem am Torabschluss feilen müssen. Ob Krük, Klos, Jerat, Agyemang oder Heithölter, sie alle scheiterten mit vielversprechenden Gelegenheiten am besten Hamburger. Jaroslav Drobny bekam an jeden Schuss seine Hände. Ansonsten hätte Arminia, ohne Übertreibung, vier oder fünf Tore schießen können. Die Szene des Tages hatte Eric Agyemang, der freistehend aus vier Metern über das leere Tor schoss. "Die Chance des Tages", sagte Stefan Krämer nach Abpfiff.

Der HSV fiel eigentlich nur zweimal auf. Einmal beim 1:0 durch Gojko Kacar, der die Verwirrung nach einem Freistoß im Strafraum der Arminia nutzte und den Ball über die Linie stocherte. Trainer Thorsten Fink war wenig begeistert nach Abpfiff. "Es gibt nicht viel Gutes zu sagen, vielleicht lag es daran dass die Spieler nach dem Trainingslager noch müde waren", sagte Fink. Die einzige weitere nennenswerte Chance hatte Tolgay  Arslan. Er scheiterte aber aus spitzen Winkel.

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Der Live-Ticker zum Nachlesen

Trainer Stefan Krämer kann sein Team nun mit ruhigem Gewissen auf das Spiel in Aalen vorbereiten (Samstag, 21. Januar, Live-Ticker auf nw-news.de). Denn trotz zahlreicher Wechsel im zweiten Durchgang behielt sein Team stets die Ordnung und erspielte sich Chancen. Bei den Fans, zum Spiel kamen 8.215, steht der Trainier sowieso hoch im Kurs. Nach dem Spiel feierten sie ihn mit lauten Sprechchören.

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