Middendorp: "Ich würde es ein viertes Mal machen"

Das Herz des Ex-Trainers schlägt für Arminia

Middendorp würde es ein viertes Mal machen - © ARMINIA
Middendorp würde es ein viertes Mal machen | © ARMINIA

Durban. Ernst Middendorp, 51, arbeitet derzeit beim südafrikanischen Erstligisten Maritzburg United in der Nähe von Durban. Im Interview mit Maik Rosner verrät der ehemalige Bundesliga-Coach, warum er sich auch ein viertes Engagement bei Arminia Bielefeld vorstellen könnte.

Verfolgen Sie die Geschehnisse bei Arminia?
ERNST MIDDENDORP: Weil man mir das nachsagt, will ich mich auch gar nicht dagegen wehren. Ein Beispiel: Ich habe mich gefreut, dass sie nach dem Auswärtssieg beim FC St. Pauli wieder eine Position bekommen haben, aus der noch alles möglich ist. Mir liegt Arminia am Herzen.

Zum Ende Ihrer dritten Amtszeit hat man Sie mehr vom Hof gejagt denn beurlaubt. Wäre es für Sie denkbar, ein viertes Mal bei Arminia anzuheuern?
MIDDENDORP: Absolut. Das ist für mich sehr, sehr klar. Ich habe es ja damals schon gesagt. Aber sicherlich werde ich nicht vor dem Stadtschild stehen und sagen: bitte, bitte. Dazu müssten beide Seiten sagen: Kurzzeitig, wenn es notwendig ist.

Das ist ungewöhnlich. Hat die letzte Trennung bei Ihnen keine Spuren hinterlassen?"
MIDDENDORP: Ich habe den Kaiserstatus, den man mir zwischendurch gegeben hat, nicht überbewertet. Und genauso wenig habe ich die Umstände der Trennung überbewertet. Ich weiß, dass die Maßnahmen, die ich damals betrieben habe, hoch riskant waren. Aber es war die einzige Chance, mit Leuten wie Kapitän Mathias Hain auf Konfrontation zu gehen, um Arminia in der Bundesliga zu halten. Mathias Hain gratuliert mir aber immer noch jedes Jahr zum Geburtstag, egal wo ich bin. Er ist Profi genug.

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