Kuceras Einsatz in Oberhausen fraglich

Lamey und Bollmann bereit für Startelf

Chris Katongo (l.) gratuliert Radim Kucera zu dessen Tor gegen Union Berlin. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Chris Katongo (l.) gratuliert Radim Kucera zu dessen Tor gegen Union Berlin. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Bielefeld (uwe). Neben den im Normalfall gesetzten Spielern Oliver Kirch (Innenbandriss) und Chris Katongo (Gelb-Rot-Sperre) wird dem Arminen-Trainer Thomas Gerstner am Sonntag beim Auswärtsspiel in Oberhausen (13.30 Uhr) womöglich ein weiterer fehlen. Defensivallrounder Radim Kucera hat sich bereits am Mittwoch beim Training auf dem steinhart gefrorenen Trainingsgelände des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld eine Fersenprellung zugezogen. Gerstner: "Eine sehr schmerzhafte Sache, die auch ein wenig dauert."

Den Einsatz des 35-jährigen Tschechen bei den Rot-Weißen will Gerstner allerdings noch nicht ganz ausschließen. "Eventuell geht es, wenn er die Zähne zusammenbeißt." Nach seiner erfolgreichen Zeit als Vertreter für Markus Bollmann und dem jüngsten Tor zum 1:0 gegen Union Berlin (Endstand 1:1) hatte Gerstner Kucera gesagt, dass er weiter auf ihn setze - in der Startelf.

In Not gerät Gerstner deshalb nicht. Schließlich kehrt mit Michael Lamey der etatmäßige Rechtsverteidiger nach abgesessener Gelbsperre zurück, Markus Bollmann dürfte nach seinem Comeback nach dem Schlüsselbeinbruch somit erneut erste Wahl in der Innenverteidigung sein. "Ich gehe auch davon aus, dass ich gesetzt bin", sagt Bollmann grinsend.

Indirekte Unterstützung erhielt Bollmann von Arminen-Spielmacher Giovanni Federico, der auf die Frage nach dem unangenehmsten Verteidiger der Zweiten Liga blitzschnell mit "Bollmann" antwortete. Der sei "immer aggressiv und ganz nah am Mann". Ganz nah an der Startelf dürfte Bollmann zumindest sein. Mittelfeldmann Kasper Risgaard soll nach überstandener Sehnenreizung unter dem Fuß heute wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren.

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