Tatverdächtiger Berliner festgenommen

1. FC Union Berlin entschuldigt sich bei Arminia

Tatverdächtiger aus Berlin festgenommen - © ARMINIA
Tatverdächtiger aus Berlin festgenommen | © ARMINIA

Bielefeld (dpa/faa). Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat sich für Ausschreitungen von Berliner Fans während des Spiels am Sonntag bei Arminia Bielefeld (1:1) entschuldigt.

Dabei waren einige Gäste-Anhänger sogar bis in die Arminia-Loge im VIP-Bereich der Schüco- Arena gelangt. Ein 84 Jahre alter Ehrengast des Arminia-Vorstandes wurde durch einen Faustschlag verletzt, stürzte und musste mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Zudem wurden von Union-Fans Feuerwerkskörper abgebrannt.

Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 21 Jahre alte Berliner ist bereits am Sonntag wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch und Widerstand als Beschuldigter vernommen worden.  Die Beweiserhebungen sollen in den nächsten Tagen abgeschlossen werden, teilte die Polizei Bielefeld am Dienstag mit.

"Was passiert ist, tut uns sehr leid. Es passt eigentlich nicht zum Auftreten unserer Fans und erschüttert mich zutiefst. Ich möchte mich für diese Vorkommnisse entschuldigen", erklärte Union-Präsident Dirk Zingler in einer Pressemitteilung vom Montagabend. "Dem verletzten Ehrengast der Arminia gelten unsere besten Genesungswünsche", betonte Zingler. Der Vereins-Chef des Aufsteigers wehrte sich jedoch dagegen, die Fans des Tabellen-Siebten pauschal zu verurteilen.

Copyright © Neue Westfälische 2016
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Teilen

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group