Owusu war bereits Jugend-Nationalspieler. - © picture alliance / Herbert Rudel
Owusu war bereits Jugend-Nationalspieler. | © picture alliance / Herbert Rudel

Arminia Bielefeld Owusu ist Arminias Investition in die Zukunft

Der Nachwuchsstürmer möchte lernen und Spielpraxis in der 2. Liga sammeln

Peter Burkamp

Bielefeld. Offiziell ist der Trainingsauftakt erst in zwei Wochen. Doch bei Prince Osei Owusu läuft die Saisonvorbereitung bereits. Arminias Neuzugang hat eine Wohnung in Bielefeld bezogen und hält nicht nur den Laufplan ein, den er von Jeff Saibene erhalten hat, sondern sich zusätzlich mit einem Personal-Trainer fit. „Ich bin hoch zufrieden. Ich habe alles, was ich brauche, und tue alles, um zum Start fit zu sein und der Mannschaft in der Saison helfen zu können", sagt der 21-Jährige. Es sei ihm wichtig gewesen, sich so schnell wie möglich einzuleben. Arminias Verantwortliche hätten sich sehr um ihn bemüht: „Ich hatte sehr gute Gespräche. Das Gefühl war da, die Wertschätzung und die Perspektive. Das, was man mit mir vorhat, hat mir gefallen." DSC-Trainer Jeff Saibene plant, den Nachwuchsstürmer aufzubauen und „einen gestandenen Zweitligaspieler aus mir zu machen", erzählt der Ex-Hoffenheimer. Dessen Wunsch ist es, sich bei Arminia weiter zu entwickeln und Spielpraxis zu sammeln: „Es war an der Zeit, auf eine andere Ebene zu wechseln." Dass er als junger Spieler angesichts der gestandenen Zweitliga-Torjäger Andreas Voglsammer und Fabian Klos wohl erst mit der Rolle des „Kronprince" vorliebnehmen muss, hat der gebürtige Wertheimer einkalkuliert. „Ich weiß, dass ich zwei sehr gute Stürmer vor mir habe, die oft bewiesen haben, wie treffsicher sie sind. Mir ist klar, dass ich Geduld mitbringen muss." Er werde viel von den beiden lernen und freue sich schon darauf, mit ihnen zu trainieren. Klassische Vorbilder habe er nie gehabt, sagt der frühere Junioren-Nationalspieler. Es gebe jedoch einige Spieler, wie Robert Lewandowski, Miroslaw Klose oder Didier Drogba, „von denen ich mir Dinge abschaue". Owusu sagt, dass er auch auf den Flügeln einsetzbar sei, wähnt sich aber „vorn im Zentrum stärker. Ich bin ein Spieler, der über das Tempo kommt, sehe aber auch den besser postierten Nebenmann." Bei allem Respekt vor der Qualität und den Verdiensten von Voglsammer und Klos möchte Owusu, der schon häufiger bei den Hoffenheimer Profis mittrainierte, in der 2. Liga nicht nur zuschauen: „Klar sind Voglsammer und Klos vor mir, aber ich möchte dem Trainer die Entscheidung so schwer wie möglich machen."

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