Der Verkauf der Schüco-Arena dient der Entschuldung des DSC Arminia. - © Wolfgang Rudolf
Der Verkauf der Schüco-Arena dient der Entschuldung des DSC Arminia. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld DSC-Präsident rechnet mit gutem Verkaufspreis für die Schüco-Arena

DSC-Präsident betont Bedeutung der Schüco-Arena im Sanierungskonzept

Peter Burkamp

Bielefeld. Arminia Bielefeld ist auf einem guten Weg, den anvisierten Termin – bis Ende dieses Monats – für den Verkauf des Stadions einzuhalten. Zumindest ist DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer optimistisch, dass es gelingen wird. In dieser Woche werden die DSC-Verantwortlichen die bis zur Frist eingegangenen Angebote sichten und bewerten. „Es wird sicherlich noch einen Austausch mit den potenziellen Käufern geben", sagt Laufer. In dieser Phase gebe es die Möglichkeit, Detailfragen zu klären. „Letztlich wird der Beirat der Alm KG, der identisch mit dem Aufsichtsrat der KGaA ist, entscheiden, welches Angebot wir annehmen", erklärt Laufer. Im Zuge des Projekts Stadionverkauf habe sich der Verein „in professionelle Hände gegeben. Wir müssen vorsichtig mit dem Verkauf umgehen und wollen uns später nicht vorwerfen lassen, Mist gebaut zu haben." Geld für das Sanierungskonzept Das Stadion sei eine Sonderimmobilie, bei deren Verkauf man externe Erfahrung brauche. Genau so wie ein technisches Gutachten der Schüco-Arena. „Das Stadion befindet sich in einem guten Zustand. Das gibt uns ein gutes Gefühl", hatte Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek gegenüber der Neuen Westfälischen Anfang Mai betont. Investitionen seien zwar nötig, aber sie befänden sich im Rahmen. DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer ist nicht nur optimistisch, den Termin einzuhalten. Er ist auch zuversichtlich, dass die Arminen genug Geld erlösen, um das Sanierungskonzept zu erfüllen. Die aktuelle Angebotslage für die Schüco-Arena gibt Laufer diese Zuversicht. „Ich glaube nicht, dass wir zu niedrig verkaufen werden, sondern einen Preis erzielen, der deckt, was wir benötigen." Der Stadionverkauf sei der zentrale Punkt des Sanierungskonzepts. „Mit dem Erlös aus dem Stadionverkauf wollen wir die restlichen Schulden löschen." Private und institutionelle Gläubiger hatten angekündigt, im Rahmen des Sanierungskonzepts auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten. Gelingt die Umsetzung des Konzepts wie geplant, bleiben dem Klub noch rund drei Millionen Verbindlichkeiten – überwiegend bei der Stadt Bielefeld. Die sollen nach und nach abgebaut werden. Für die Verstärkung des Profibereichs in der kommenden Saison steht kein Geld aus dem Stadionverkauf zur Verfügung.

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