Kennt Skandale im Fußball aus seiner eigenen aktiven Zeit: Ansgar Brinkmann. - © picture alliance / Pressefoto Rudel
Kennt Skandale im Fußball aus seiner eigenen aktiven Zeit: Ansgar Brinkmann. | © picture alliance / Pressefoto Rudel

Arminia "Ich war auch mal jung": Ansgar Brinkmann macht Keanu Staude Mut

Humoriger Zuspruch von einem, der sich ebenfalls mit Vereinskollegen angelegt hat

Björn Vahle

Bielefeld. Die öffentlich gewordene WhatsApp-Nachricht, in der Keanu Staude mehrere Mitspieler beleidigt hatte, hat vor einer Woche für gehörigen Wirbel gesorgt. Jetzt bekommt er Zuspruch von einem, der sich durchaus auch mal wortgewaltig mit seinen Vereinskollegen angelegt hat: Ansgar Brinkmann. "Wenn du Respekt willst, in dieser Mannschaft in Zukunft: Sag es jedem, dem du was zu sagen hast, ins Gesicht", lautet der Rat des früheren DSC-Spielers in seiner Einslive-Serie "Der weiße Brasilianer". Er sei "ja auch mal ein junger Spieler" gewesen und nimmt Staude deshalb in Schutz. "Liebe Bild, lasst diesen Jungen in Ruhe." Er selbst habe auch Probleme mit älteren Spielern gehabt - und es ähnlich wie Staude gehalten. "Alle durchbeleidigt. Trainer. Spieler. Sponsoren. Aber: Ich habe es ihnen ins Gesicht gesagt." Deshalb sein weiterer Rat: "Wenn ich ein junger Spieler bin, und das einzige was auf meiner Autogrammkarte steht, ist, dass ich 21-mal Geburtstag hatte, dann darf ich ruhig ein bisschen mehr Respekt haben vor einem Spieler, der Rekordtorschütze von Arminia Bielefeld ist." Der Beitrag zum Anhören:

realisiert durch evolver group