Arminia Bielefelds Spieler Keanu Staude. - © Christian Weische
Arminia Bielefelds Spieler Keanu Staude. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Aufregung um WhatsApp-Nachricht von Arminias Profi Staude

Der Spieler beleidigt darin Mitspieler. Die Nachricht ist laut Staude mehrere Monate alt

Peter Burkamp

Bielefeld. Eine WhatsApp-Sprachnachricht von Arminias Profi Keanu Staude breitet sich seit Sonntagnacht in Bielefeld und in der Fußballszene aus. Der DSC-Profi schildert darin in Jugend-Slang einen Vorfall beim Training. Staude war mit einigen Mitspielern aneinandergeraten. In der Sprachnachricht beschreibt Staude die Begebenheit ausführlich. Es fallen beleidigende Worte gegenüber Mitspielern. Die Nachricht sorgte am Montagmorgen für einige Aufregung beim Training. Staude stellte klar, dass es sich um eine Sprachnachricht aus dem vergangenen Herbst handele. Einen Zusammenhang mit der Nichtberücksichtigung für das Spiel in St. Pauli gebe es nicht, sagte Trainer Jeff Saibene. Staude ist enttäuscht „Staude ist wegen einer Wadenverletzung zu Hause geblieben." Die Auseinandersetzung während der Trainingseinheit sei innerhalb der Mannschaft besprochen und seit Monaten aus der Welt, teilte Arminias Medienchef Tim Santen mit. Staude zeigte sich enttäuscht darüber, dass eine private Sprachnachricht aus einer kleinen WhatsApp-Gruppe im Freundeskreis jetzt in Umlauf geraten sei. "Ich habe meinem Frust kurz nach einer Trainingseinheit Luft verschafft, in einer kleinen WhatsApp-Gruppe mit meinen Freunden. Ich war sehr emotional und kann mich für meine Wortwahl nur entschuldigen, insbesondere bei meinen Mitspielern. Nie wollte ich öffentlich so über sie reden. Dass die Nachricht weitergereicht wurde, ist für mich natürlich enttäuschend", sagte Keanu Staude. Ihm droht eine vereinsinterne Strafe.

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