Mit Köpfchen: Henri Weigelt steigt hoch und köpft den Ball am Auer Fabian Kalig vorbei in den gegnerischen Strafraum. Foto: Weische - © Christian Weische
Mit Köpfchen: Henri Weigelt steigt hoch und köpft den Ball am Auer Fabian Kalig vorbei in den gegnerischen Strafraum. Foto: Weische | © Christian Weische

Arminia Jung-Verteidiger Weigelt sammelt wertvolle Erfahrungen

Saibene bringt im Saisonfinale den Innenverteidiger und Roberto Massimo aus dem eigenen Nachwuchs

Peter Burkamp

Bielefeld. Selbst wenn Arminia Bielefeld die vier noch ausstehenden Zweitligapartien verlieren würde, dürfte in Sachen Klassenerhalt nichts mehr anbrennen. Die in der unteren Tabellenhälfte platzierten Klubs nehmen sich noch gegenseitig die Punkte weg, und vier Siege werden kaum alle Teams schaffen. Von der frühen Planungssicherheit profitieren derzeit zwei Nachwuchsspieler des DSC. Henri Weigelt (20) und Roberto Massimo (17) durften nach ihrem Einsatz in Ingolstadt nun am Samstag gegen Aue zum zweiten Mal hintereinander von Anfang an ran. Zwar ist Jeff Saibene ohnehin ein Trainer, der gern mit jüngeren Spielern arbeitet und sie auch schon früh in der Liga fordert. Die aktuelle Tabellenlage dürfte ihm allerdings auch die Entscheidung erleichtert haben. Wenn nicht in dieser Situation, wann dann sollte man dem eigenen Nachwuchs eine Chance geben. Zumal sowohl Weigelt als auch Massimo die Grundvoraussetzung erfüllen: Sie haben das Potenzial für die 2. Liga. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich spielen kann und über das Vertrauen vom Trainer", sagte Henri Weigelt nach dem Sieg über Aue. "Klos ist jemand, zu dem man aufschaut" Der Oerlinghauser bekam den Vorzug vor Stephan Salger und dürfte angesichts des verletzungsbedingten Ausfalls von Brian Behrendt in den kommenden Spielen weitere Erfahrungen sammeln können. Weigelt, seit 2010 Armine, wirkte im Vergleich zur Vorwoche stabiler und lieferte eine ordentliche Leistung ab. „Ich denke, ich habe meine Sache gut gemacht. Wir haben die Null gehalten, das ist wichtig", sagte er und ergänzte: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg verdient. Nachdem wir das zweite Tor gemacht haben, haben wir nichts mehr anbrennen lassen", meinte der Innenverteidiger. Das 2:0 durch Sturm-Routinier Fabian Klos bedeutete für den Schützen bekanntlich die Einstellung des 111-Tore-Rekords von Ernst Kuster. Davon zeigte sich auch der zehn Jahre jüngere Henri Weigelt beeindruckt. „Fabian ist schon so lange hier, dass er sich das verdient hat", meinte Weigelt. In Klos finden die jungen Spieler stets einen Ansprechpartner, der ihnen die Nervosität vor dem Anpfiff nimmt. „Er ist jemand, zu dem man aufschaut", sagte Weigelt.

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