DSC-Trainer Jeff Saibene.  - © Christian Weische
DSC-Trainer Jeff Saibene.  | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Arminia: Saibene glaubt an eine gute Saison

Jörg Fritz

Bielefeld. Das anspruchsvolle Programm in den kommenden Wochen gegen die drei erstplatzierten Mannschaften in der 2. Fußball-Bundesliga kann Arminia Bielefelds Trainer Jeff Saibene nicht schocken. „Ich verspüre nur Freude und keine Furcht vor den Spielen gegen den 1. FC Nürnberg, in Düsseldorf und gegen Holstein Kiel", sagt Saibene vor der Partie am Freitag gegen Nürnberg (18.30 Uhr, Schüco-Arena). „Angst wäre fehl am Platz", meint Saibene und verweist auf einen bisher sehr zufriedenstellenden Saisonverlauf. Sollte Arminia gegen Nürnberg gewinnen, hätte Arminia einen Punkteschnitt von 1,5 pro Spiel. Saibene: „Es ist in Ordnung, wie es läuft. Wir haben es in der Hand, dass es sogar eine gute Saison werden kann." Vor allem gefällt dem Luxemburger Arminias Auftreten in den vergangenen Wochen. In den bisher sieben ausgetragenen Spielen des Jahres 2018 erkämpften die Ostwestfalen zehn Punkte (zwei Siege, vier Unentschieden, eine Niederlage). „Die Mannschaft ist stabiler geworden und hat an Konstanz gewonnen", meint Saibene. „Wir schießen regelmäßig Tore und haben bewiesen, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können." "Spannende Ausgangslage" Deshalb riskiert Saibene auch einen Blick auf die Tabelle. „Wir haben auch Hoffnung, nach oben zu schauen. Andererseits sollten wir nicht so naiv sein zu glauben, dass der Klassenerhalt schon geschafft ist. Allerdings sollten wir beim Studium der Ergebnisse nicht zu viel Energie verschwenden", lautet seine warnende Botschaft an die Spieler. Gegen den 1. FC Nürnberg erwartet Saibene eine interessante Partie und spricht von einer „spannenden Ausgangslage für beide Teams. Nach der Derbyniederlage gegen Fürth haben die Nürnberger Druck." Dieses Gefühl gilt auch für Fabian Klos, Sören Brandy und Christopher Nöthe, die für die Partie am vergangenen Sonntag in Heidenheim einen Denkzettel erhalten hatten und aufgrund schwacher Trainingsleistungen zu Hause bleiben mussten. Saibene hat sich nach der Rückkehr aus Heidenheim gezielt mit den drei Routiniers unterhalten. „Wie alle anderen Spieler des Aufgebotes haben sie die Möglichkeit, sich durch gute Trainingsleistungen für den 18er-Kader am Freitagabend zu empfehlen", lautet Saibenes Antwort auf die Frage zum Stand der Dinge. "Wir sind unberechenbar" Noch einmal zurück nach Heidenheim. Dort hat Saibene viele positive Dinge bei seinen Spielern gesehen. „Wir haben Moral bewiesen und einen 0:2-Rückstand in ein 2:2-Remis gewandelt. Das spricht für unsere Moral und gibt uns Selbstbewusstsein." Möglicherweise vertraut Saibene auch gegen Nürnberg der in Heidenheim gewählten 4:1:4:1-Spielordnung. „In diesem System sind wir unberechenbarer", meint der Trainer. Sollte Saibene sich für eine Fortsetzung dieser Spielweise auch gegen Nürnberg entscheiden, hätte Fabian Klos auch nach einer guten Trainingswoche schlechte Karten. Andreas Voglsammer (zehn Saisontore) ist die Nummer eins im Sturm.

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