"Ich habe die Spieler nominiert, von denen ich mir den besten Erfolg verspreche", sagte DSC-Trainer Saibene nach dem 2:2 in Heidenheim. - © Christian Weische
"Ich habe die Spieler nominiert, von denen ich mir den besten Erfolg verspreche", sagte DSC-Trainer Saibene nach dem 2:2 in Heidenheim. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Jeff Saibene vor Nürnberg: "Jeder kann sich für das Spiel empfehlen"

Für das Spiel am Freitag werden die Karten wieder neu gemischt. Klos war beim Spiel gegen Heidenheim zu Hause geblieben

Peter Burkamp

Heidenheim. Jeff Saibene wollte kein großes Aufhebens mehr um die Angelegenheit machen. „Ich habe die Spieler nominiert, von denen ich mir den besten Erfolg verspreche", sagte der DSC-Trainer nach dem 2:2 in Heidenheim. Nach dem Abschlusstraining am Samstag hatte der Coach entschieden, Fabian Klos zu Hause zu lassen. Das war eine Überraschung für den Spieler und auch für die Mannschaft. Saibene hat mit Klos auch unter vier Augen gesprochen. Er habe den Routinier und Ex-Kapitän „emotional wahrgenommen", so Saibene. Die Entscheidung soll sich unter der Woche angedeutet haben. „Da hat hat mir einiges nicht gepasst. Deshalb habe ich so entschieden. Ein großer Teil meiner Aufgabe ist die Teamführung", betonte Saibene. Ihm gehe es immer nur um das Team, nie um Persönliches. Den Kaderplatz, den der erkrankte Can Özkan freigemacht hatte, ließ er unbesetzt. Als Zeichen für Christopher Nöthe und Sören Brandy, die offenbar auch während des Trainings nicht zu überzeugen wussten. Für das Spiel am Freitag gegen den 1. FC Nürnberg werden die Karten neu gemischt. „Jeder kann sich für das Spiel empfehlen", sagte Saibene. Kapitän Julian Börner hat sich vorgenommen, das Thema noch einmal aufzugreifen. „Wir werden darüber innerhalb geschlossener Türen noch einmal sprechen. Möglicherweise auch unter vier bis sechs Augen. Börner fand Saibenes Entscheidung „mutig, aber wir stehen hinter ihm", sagte er.

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