Bestens gelaunt: Arminias Torjäger Andreas Voglsammer bei seiner Ankunft in Benidorm. - © Christian Weische
Bestens gelaunt: Arminias Torjäger Andreas Voglsammer bei seiner Ankunft in Benidorm. | © Christian Weische

Arminia Ingolstadt lässt bei Arminias Voglsammer nicht locker

Das Angebot könnte auf zwei bis drei Millionen Euro steigen

Jörg Fritz

Benidorm. Sonniges Wetter bei der Ankunft der Bielefelder Delegation in Benidorm. Während in der vergangenen Woche sommerliche Temperaturen von 20 Grad Celsius herrschten, wurden gestern gerade einmal 13 Grad gemessen. Die Arminen, die am Vormittag von Düsseldorf nach Valencia geflogen waren, trafen verspätet um 16.40 Uhr im Hotel Melia Villaitana ein. Begrüßt wurden sie von Masseur Samuel da Costa und Betreuer Dirk Westerhold, die schon am frühen Sonntagmorgen um 6 Uhr aus Bielefeld mit dem voll beladenen Bulli die Reise nach Benidorm angetreten hatten und nach 2.031 Kilometern und einer Übernachtung in Barcelona am Montagmittag um 13.30 Uhr das Teamhotel erreichten. Insgesamt gehören 48 Personen (27 Spieler, 21 Betreuer und Trainer) zur Bielefelder Delegation während des Trainingslagers in Benidorm. Aufgrund der späten Ankunftszeit fiel das angedachte Training flach. Voglsammer: "Kein Kommentar" Thema Nummer eins im Lager der Arminen war die Millionenofferte des FC Ingolstadt für Andreas Voglsammer. Bielefelds bester Saisontorschütze mit acht Treffern hatte erst am 8. September 2017 seinen Vertrag bei den Ostwestfalen bis 2021 verlängert. Arminias Geschäftsführer Samir Arabi bestätigte die Anfrage und das abgegebene Angebot. Gleichwohl sorgte er für klare Verhältnisse. "Andreas Voglsammer wird in der Rückrunde für Arminia Bielefeld auflaufen." Voglsammer selbst schwieg: "Kein Kommentar." Sein Ingolstädter Kollege Angelo Vier hat den möglichen Transfer Voglsammers, der bereits im Sommer auf der Wunschliste des Bundesligaabsteigers ganz oben stand, aber noch nicht endgültig abgeschlossen. "Das Thema ist noch nicht vom Tisch. Unser Interesse besteht weiterhin", sagte Vier dem Donaukurier. Die Ingolstädter verfügen aufgrund der TV-Einnahmen über flüssige Mittel von rund 30 Millionen Euro und sind daher in der Lage, beim Poker um Voglsammer noch draufzulegen. Aufgrund dieser hohen Liquidität sei sogar eine Ablösesumme für Voglsammer "von zwei bis zu drei Millionen Euro möglich", sagte ein Insider des FCI. Wirtschaftlich könnte für den DSC ein Transfer Voglsammers unter dem Aspekt und dem Druck des am 15. Januar fällig werden Nachlizenzierungsantrages nützlich sein. Sportlich wäre er aber eine Katastrophe. Der Liveticker aus dem Trainingslager in Benidorm:

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