Meinolf Krome (l.) entnimmt Christopher Nöthe eine Blutprobe. - © Wolfgang Rudolf
Meinolf Krome (l.) entnimmt Christopher Nöthe eine Blutprobe. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Trainingsauftakt bei Arminia Bielefeld: Sporar ist weg und Klos krank

Beim Laktattest zur Wiederaufnahme des Trainings fehlt auch Ersatzkeeper Rehnen. Nöthe feiert heute seinen 30. Geburtstag. Saibenes Warnung: „Fehlt uns die Gier, sind wir schlechter als der Durchschnitt“

Jörg Fritz

Bielefeld. Braungebrannt und bestens gelaunt präsentierte sich Arminia Bielefelds Trainer Jeff Saibene nach seinem zweiwöchigen Weihnachtsurlaub, den er mit seiner Familie in der Schweiz und auf den Malediven verbrachte, beim Trainingsauftakt, der mit dem obligatorischen Laktattest eingeleitet wurde. Nicht mit von der Partie war Andraz Sporar, dessen Leihengagement nach neun Einsätzen und zwei Toren endgültig beendet ist. „Der DSC verständigte sich mit dem FC Basel auf ein vorzeitiges Ende des Leihgeschäftes", lautete der Inhalt einer Presseerklärung. Das Ende eines großen Missverständnisses war somit beschlossene Sache. Neben Sporar fehlten beim Laktattest noch Fabian Klos (grippaler Infekt), Nils Quaschner (Reha nach Knieoperation) sowie Torhüter Nikolai Rehnen, der in der Weihnachtszeit eine Mandel-Operation über sich ergehen lassen musste und auch das Trainingslager in Benidorm verpassen wird. Stattdessen waren neben Roberto Massimo mit Can Özkan und Cerruti Siya zwei Defensivspieler aus der U-19-Bundesligamannschaft dabei, die gute Chancen haben, auch am Trainingslager in Spanien teilzunehmen. Saibene über Sporar: "Er war kein Teamplayer" Saibene nahm die Trennung von Sporar mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis. „Hätte er normal getickt, wäre sein Abschied ein Verlust. So aber nicht." Der DSC-Trainer bemängelte Sporars Einstellung. „Er war kein Teamplayer. Ihm fehlte Demut, als Reservist auf der Bank Platz zu nehmen." Gleichwohl habe sich Sporars Anwesenheit aber positiv auf die Entwicklung von Fabian Klos ausgewirkt, betonte Saibene, „so dass die Personalie Sporar nicht nur negativ gesehen werden darf." Vor dem Laktattest erinnerte Saibene seine Spieler an die beiden letzten Auswärtsspiele in Sandhausen und Regensburg. „Wir sind mit einer negativen Grundstimmung in den Urlaub gefahren, die phasenweise jetzt noch zu spüren ist", erklärte der Coach. „Wir haben uns geschadet. Fehlt uns die Gier, sind wir schlechter als der Durchschnitt." Sein Gesamtfazit fällt jedoch positiv aus. „In der Rückrunde der vergangenen Saison haben wir 23 Punkte und in der aktuellen Spielzeit 25 Zähler geholt. Mit 48 Punkten würde man bei der Endabrechnung in oberen Tabellendrittel liegen." Damit sich dieser Trend fortsetzt, sind Verdienste der Arminenprofis aus der Hinrunde nur noch Makulatur. „Ich bin offen für Überraschungen. Jeder einzelne Spieler entscheidet, wer in drei Wochen zur Wiederaufnahme der Meisterschaft gegen Greuther Fürth in der Startelf steht", meinte Saibene und rief somit zum internen Duell um die einzelnen Plätze auf. Überzeugt, dass innerhalb der Mannschaft keine Unruhe aufkommen wird Die Finanzprobleme des Vereins hat Saibene im Urlaub zur Kenntnis genommen. „Ich hoffe, dass sich Lösungen finden werden." Saibene ist fest davon überzeugt, dass innerhalb der Mannschaft keine Unruhe aufkommen wird. „Ich bin sicher, dass die Fachleute im Vereine es hinkriegen werden." Im Rahmen des Trainingslagers in Benidorm vom 8. bis 16. Januar bestreiten die Arminen drei Testspiele. Gegner am 11. Januar ist KRC Genk. Die Spielpartner für den 12. und 15. Januar werden später bekanntgegeben.

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