Neue Spieler werden die Arminia-Fans in diesem Winter wohl nicht sehen. - © Christian Weische
Neue Spieler werden die Arminia-Fans in diesem Winter wohl nicht sehen. | © Christian Weische

Arminia Arminia fehlt das Geld für Wintereinkäufe

Sport-Geschäftsführer Arabi vertraut der Qualität des Kaders

Peter Burkamp

Bielefeld. Den Spielermarkt hat er wie gewohnt im Blick. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sport-Geschäftsführer Samir Arabi in der Wintertransferperiode personell nachlegen wird, ist jedoch eher gering. „Derzeit sehe ich die finanziellen Möglichkeiten nicht. Daraus machen wir aber auch kein Geheimnis", sagt Arabi. Beim nach wie vor hoch verschuldeten Klub hat man derzeit genug damit zu tun, die Lizenzauflagen und den bei der DFL eingereichten Finanzplan zu erfüllen. Zusätzliches Geld für Verstärkungen im Winter ist nicht in Sicht, zumindest im Moment nicht. In den vergangenen Jahren hat es der DSC – meist dank außerplanmäßig hoher Pokaleinnahmen – immer noch irgendwie geschafft, den einen oder anderen Wechsel zu finanzieren. Nach dem Erstrunden-Aus gegen Düsseldorf fehlt diese Möglichkeit. Bleibt die Variante: Ein Spieler geht und macht den Weg für einen anderen frei. Wechselabsichten hatte zuletzt Andraz Sporar geäußert. Die Arminen waren mit dem slowenischen Nationalspieler jedoch übereingekommen, gemeinsam weiterzumachen. „So haben es beide Seiten gesagt", meint Arabi. Dennoch dürften Spieler und DSC in der Winterpause erneut überprüfen, ob sie zufrieden mit der Situation sind. Zum Teil haben sich Nachverpflichtungen als wichtige Verstärkung erwiesen. Zuletzt hatte die Salzburger Leihgabe Reinhold Yabo großen Anteil am Gelingen des Klassenerhalts. „Es besteht immer Optimierungsbedarf für den Kader", sagt Arabi, der einige Ideen im Kopf hat. Grundsätzlich seien Wintertransfer allerdings „schwieriger. Da muss man schon genau schauen, welche Leute auf dem Markt zu bekommen sind." Zum einen die, die in ihren Klubs aktuell nicht zum Zuge kommen. Die Arminen beobachten zum anderen aber auch Profis, deren Verträge mit dem Kalenderjahr enden. Alternativen könnte der DSC auf den defensiven Außenpositionen vertragen. Sollten die Arminen nichts mehr am Kader ändern, bliebe Samir Arabi gelassen. Der Sport-Geschäftsführer ist vom Personal überzeugt: „Wir haben genügend Qualität, um in der Liga zu bleiben. Die Punkteausbeute ist bisher in Ordnung."

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