Bielefelder Fans feuern die Mannschaft an. - © Christian Weische
Bielefelder Fans feuern die Mannschaft an. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Studie: Die Marke Arminia Bielefeld steigt im Kurs

Der DSC verbessert sich laut einer Studie der TU Braunschweig um drei Ränge auf Platz 21

Jörg Fritz

Bielefeld. Gute Nachricht für den Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld. Laut einer aktuellen Studie zur Markenlandschaft im deutschen Fußball, die jährlich von der TU Braunschweig erstellt wird, hat sich der aktuelle Tabellenvierte der 2. Bundesliga gegenüber dem Vorjahr um drei Ränge auf Platz 21 verbessert. Spitzenreiter in dieser Studie, die auf einer repräsentativen Umfrage von 4.000 interessierten Fußballfans basiert, ist wie im Vorjahr Borussia Dortmund (siehe Tabelle unten). Grundlage der Auswertung bilden Eigenschaften wie Sympathie, Attraktivität und Bekanntheitsgrad der Fußballvereine aus der 1. und 2. Bundesliga. Arminias neuer Geschäftsführer Markus Rejek, der für die Bereiche Vertrieb, Finanzen und Marketing zuständig ist, bezeichnet das Ergebnis als „schönen Fingerzeig. Es ist eine Momentaufnahme. Nicht mehr und nicht weniger. Sie sollte uns aber nicht zufrieden stellen." Rejek: Positive Resonanz nach Umschwung Für Rejek ist die Ergebnisverbesserung um drei Ränge nachvollziehbar. „Nach der Hinrunde der vergangenen Saison befand sich Arminia auf einem Abstiegsplatz und war für einige bereits praktisch tot. „Der Umschwung in den letzten neun Spielen mit dem geglückten Klassenerhalt hat eine positive Resonanz bei den Fußballfans in Deutschland bewirkt", erklärt der DSC-Geschäftsführer. Arminia Bielefeld strebe auch bei der öffentlichen Wahrnehmung nach höheren Dingen, erläutert Rejek seine Vorstellungen. Die Ist-Bestandsaufnahme bei seinem Dienstantritt vor einer Woche fiel positiv aus. „Arminia hat Substanz. Das ist auch einer der Gründe gewesen, warum ich den Job angenommen habe", erzählt Rejek. Als Traditionsverein verfügt der DSC über ein positives Image. „Es gab im Verein nicht nur Sonntage. Aber immer wieder ist der Klub aufgestanden", argumentiert der Geschäftsführer. „Und die Begriffe Alm und Schüco-Arena sind bundesweit ein Begriff für die Nachhaltigkeit im Verein", ergänzt Rejek.

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