Torschütze: DSC-Kapitän Julian Börner. - © Christian Weische
Torschütze: DSC-Kapitän Julian Börner. | © Christian Weische

Arminia Arminias Kilometerfresser sind müde

Börner ärgert sich über die Terminplanung in der englischen Woche. Nach seiner Einwechselung bringt Schütz frischen Wind

Peter Burkamp

Bielefeld. So viel sie auch schliefen, aßen und dosiert trainierten - ganz abzuschütteln vermochten die DSC-Profis die Folgen der englischen Woche nicht. "Als ich am Samstagmorgen aufgestanden bin, habe ich gedacht: Oh, in vier Stunden geht's schon wieder los", meinte Julian Börner nach dem 1:1 gegen Heidenheim. Die Terminplanung sei "schon ziemlich bescheiden gewesen", sagte der DSC-Kapitän mit Blick auf die drei Spiele in sieben Tagen, darunter die Auswärtsfahrten nach Darmstadt und Dresden: "Gefühlt haben wir 20 Stunden im Bus gesessen und sind 2.000 Kilometer gefahren." Die Belastungen habe man "bei allen elf Spielern gespürt", so Börner. "Charakter gezeigt" Im zweiten Teil der ersten Halbzeit wirkten die Arminen müde und waren froh, in der Kabine durchschnaufen zu können. Mit Tom Schütz und Christoph Hemlein kamen später zwei frische Kräfte in die Partie. "Natürlich ist es schön, wenn man reinkommt und der Mannschaft helfen kann", sagte Schütz, der in Dresden noch in der Startelf gestanden hatte. Seine Standards waren stets gefährlich. Mit einer Ecke bot er schließlich in der 78. Spielminute eine optimale Vorlage für Julian Börner. "Wir haben Charakter gezeigt und uns mit dem Punktgewinn belohnt", meinte Schütz. Weitere "Belohnungen" gibt es allerdings nicht. Trainer Saibene bittet nach einem freien Montag am Dienstag wieder zum Training, um die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Nürnberg zu beginnen.

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