Treffsicher und unbequem: Andreas Voglsammer (l.) und Fabian Klos zählen derzeit zu den Stützen des Teams. - © Christian Weische
Treffsicher und unbequem: Andreas Voglsammer (l.) und Fabian Klos zählen derzeit zu den Stützen des Teams. | © Christian Weische

Arminia Saibene lobt sein Stürmerduo: Klos und Voglsammer gegen Heidenheim gesetzt

Voglsammer und Klos sind auch für das Heimspiel gegen Heidenheim nicht aus der Startelf wegzudenken

Peter Burkamp

Bielefeld. Erst Darmstadt, dann Dresden – Arminias Profis sind in den vergangenen Tagen ganz schön rumgekommen. Auf der Autobahn und auf dem Fußballplatz, wie die rekordverdächtige Laufleistung von 130 Kilometern belegt. Immerhin hat der umjubelte 2:0-Erfolg bei Dynamo die Strapazen der Reise abgefedert. Erst um 3:30 Uhr Donnerstagfrüh erreichte der DSC-Bus das Trainingsgelände. Stephan Salger war froh, dass er, „wieder im eigenen Bett schlafen konnte". Jeff Saibene reagierte mit wohl dosiertem Übungsbetrieb in den verbleibenden zwei Trainingseinheiten vor dem Heimspiel gegen Heidenheim (Samstag, 13 Uhr) in der Schüco-Arena. „Klar waren die Spieler müde, das soll aber kein Alibi sein. Wir werden bis zum Anpfiff regeneriert sein und dann mit frischen Kräften antreten", sagte der DSC-Trainer. Das impliziert auch den einen oder anderen Wechsel. Wegen der Belastungen in der englischen Woche im Vorfeld geplant und angekündigt, betonte der Trainer. „Mit dem Spiel in Dresden hat das nichts zu tun. Wir haben ja ordentlich gespielt und gewonnen." Stephan Salger hofft, sich „in Dresden so gut präsentiert" zu haben, dass er nicht wieder aus der Startelf herausrotiert. Da der Innenverteidiger eine gute Leistung gezeigt hatte und weniger belastet als andere Spieler war, dürfte der Ex-Kölner erneut in der Startelf stehen. Jeff Saibene deutete zumindest an, die Abwehrreihe unverändert lassen zu wollen. Das gilt auch für das Sturmduo Fabian Klos und Andreas Voglsammer. Saibene erfreut sich jedes mal aufs Neue an der Metamorphose von Klos: „Es ist ein Phänomen, wie er sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Ich finde das grandios." Andreas Voglsammer steht in der Gunst Saibenes auf dem gleichen hohen Level. „Vogi blüht auf. Er ist körperlich sehr robust, läuft viel und trifft auch. Er ist als Teamplayer enorm wichtig für uns." Umso schwerer haben es die beiden anderen Stürmer. Nils Quaschner stand nach überstandener Knieverletzung in Dresden wieder im Kader, Andraz Sporar zum ersten Mal nicht. „Im Moment hätte ich Mühe, Klos und Voglsammer rauszulassen", sagte Saibene im Vorfeld des Heidenheim-Spiels. Für die anderen sei es daher schwer, in die Startelf zu kommen: „Es ist für unsere Gegner unangenehm, gegen Klos und Voglsammer zu spielen. Die beiden sind ein torgefährliches Duo." Unangenehm ist allerdings auch der Gegner am Samstag. Stephan Salger hat gemischte Gefühle, wenn er an den 1. FC Heidenheim denkt. Zum einen ist da sein Tor zum 1:0-Heimsieg in der 3. Liga. Da sind allerdings auch einige Auswärtsspiele, „in denen wir nicht so erfolgreich waren". Vor dem nächsten Aufeinandertreffen gibt sich der vielseitig einsetzbare Defensivspieler optimistisch: „Wenn wir unser Spiel durchsetzen und an die Leistung in Dresden anknüpfen, können wir die Partie erfolgreich bestreiten." Die Aussicht auf weitere Punkte ist verlockend. Schon jetzt haben die Arminen mit 13 Zählern am siebten Spieltag nur einen Punkt weniger als nach der kompletten Hinrunde im Vorjahr. „Wir haben uns eine tolle Ausgangslage geschaffen. Wenn noch Punkte dazu kämen, hätten wir einen super Start", sagte Jeff Saibene, der auf einen positiven Spielausgang hofft.

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