Voll konzentriert: Manuel Prietl lupft den Ball. - © Wolfgang Rudolf
Voll konzentriert: Manuel Prietl lupft den Ball. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Jung-Papa Prietl widmet Sieg seiner neugeborenen Tochter

Mittelfeldspieler erlebt am Dienstag die Geburt seiner Tochter Liah und anderntags einen schönen sportlichen Erfolg

Peter Burkamp

Dresden. Unter den Pfiffen der Fans schlichen die Dynamo-Profis in die Kabine, während die Bielefelder ihren Sieg noch auf dem Rasen feierten. "Diese drei Punkte geben uns Ruhe und Selbstvertrauen", freute sich Jeff Saibene darüber, dass seine Mannschaft nach zwei Niederlagen wieder in die Spur gefunden hat. "Wir wollten vor allem zu Null spielen und nach den acht Gegentoren in den letzten beiden Spielen kompromisslos in der Abwehr agieren", verriet der Arminen-Trainer das Erfolgsrezept. "Die Arminen haben das gut gemacht. Sie haben stark verteidigt und auf die Abstände geachtet. Da ist es uns schwer gefallen, Torchancen heraus zu spielen", musste Dresdens Trainer Uwe Neuhaus anerkennen. "Widme den Sieg meiner Tochter" Mit seinem vierten Saisontor leitete Andreas Voglsammer den Auswärtssieg der Arminen ein. Den Ball über den zu weit vor dem Tor stehenden Torwart zu heben "war mein erster Gedanke. Und den muss man umsetzen, sonst wird es meistens nichts", sagte der Stürmer und sprach "von einem verdientem Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit". In einem wahren Glücksrausch befand sich Manuel Prietl. "Ich widme den Sieg meiner Tochter Liah", sagte der frisch gebackene Vater. Am Dienstagvormittag erlebte er "überwältigende Gefühle" während der Geburt, am Mittwochabend feierte er im Wissen, dass Mutter Nina und das Töchterchen wohlauf waren "einen sehr wichtigen Auswärtserfolg. Die Geburt hat mich absolut beflügelt".

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