Nach dem 0:4 gegen den MSV: Die Arminia-Spieler Tom Schütz, Keanu Staude und Andreas Voglsammer sind frustriert, die Duisburger jubeln. - © Christian Weische
Nach dem 0:4 gegen den MSV: Die Arminia-Spieler Tom Schütz, Keanu Staude und Andreas Voglsammer sind frustriert, die Duisburger jubeln. | © Christian Weische

Kommentar Weckruf zur rechten Zeit für Arminia

Jörg Fritz

Willkommen in der Wirklichkeit! Arminia Bielefelds unterirdische Leistung bei der 0:4-Pleite gegen den MSV Duisburg beendete schlagartig Träume und Wunschvorstellungen, die nach dem bemerkenswerten Saisonstart von zehn Punkten bei einigen Sympathisanten des Vereins zu hören waren. Arminia ist und bleibt Arminia und zeichnet sich, so der Eindruck nach dem Duisburg-Spiel, immer wieder durch eine hohe Leidensfähigkeit für die Anhänger aus. Die Feststellung, dass eine Klatsche lehrreicher als eine unglückliche 0:1-Niederlage sein könnte, machte am Samstagnachmittag die Runde. Wahrlich nur ein schwacher Trost. Die Art und Weise, wie Arminias Profis ihren Job gegen die Zebras verrichtet haben, sollte ein Weckruf zur rechten Zeit gewesen sein. Mit überheblichen Attitüden und einer laschen Einstellung nimmt der Zug in Richtung Tabellenende ganz schnell an Fahrt auf. Diese Tour der Leiden sollte in dieser Saison eigentlich nicht auf dem Plan stehen. Wir sind gespannt auf Antworten der Spieler.

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